SPD: Ehrungen für langjährige Mitglieder nachgeholt

Von links: Helmut Stühn, Hubertus Peter, Andreas Franke, Doris Ruppel-Böhringer, Uta Böckel, Günther Ochs, MdB Lennard Oehl, Helmut Schell, Marianne Schell.

Hasselroth
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Endlich mal wieder eine Jahreshauptversammlung unter normalen Umständen, das hatten sich alle Beteiligten gewünscht.

So trafen sich zahlreiche Mitglieder der SPD Hasselroth im Natur- und Vogelschutzzentrum (NIZ) der Vogelschutzgruppe Hasselroth. Gespannt nahm man den „Bericht aus Berlin“ von Lennard Oehl, der im letzten Jahr den Wahlkreis direkt gewonnen hat, entgegen. Beii den anschließenden Diskussionen mit Lennard Oehl standen natürlich der Ukraine-Krieg und dessen Auswirkungen im Fokus. So konnte Oehl mitnehmen, dass die Besonnenheit unseres Bundeskanzlers Olaf Scholz ausdrücklich Zustimmung findet. Er versprach zu den anstehenden „kleinstes Café Hasselroths“ wieder präsent zu sein, da ihm der direkte Kontakt zu den Menschen im Wahlkreis sehr wichtig sei.

Anschließend nahmen MdB Lennard Oehl und Ortsvereinsvorsitzende Uta Böckel gemeinsam die Ehrungen für 200 Jahre Mitgliedschaften vor. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten diese für die Jahre 2020 und 2021 nachgeholt werden. So konnten Helmut Stühn und Doris Ruppel-Böhringer für 40 Jahre Mitgliedschaft in 2020 geehrt werden. Hubertus Peter konnte 2021 auf 50 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken sowie Marianne und Helmut Schell auf jeweils 10 Jahre. Günther Ochs war am 01.01.1972 in die SPD eingetreten und wurde für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt. War Helmut Stühn durch seine Ehefrau Waltraud von der Sozialdemokratie überzeugt worden, berichtete Doris Ruppel-Böhringer von einer starken Juso-Truppe, dem Opa und natürlich Onkel Adolf Ruppel, so dass es außer dem Eintritt in die SPD überhaupt keine Alternative gab. Auch Günther Ochs erzählte, dass das familiäre Umfeld überhaupt nichts anderes zuließ. Alle haben sozusagen die Sozialdemokratie mit in die Wiege gelegt bekommen und fast immer spielte Willy Brandt eine Rolle. Marianne und Helmut Schell kamen 2011 aus Interesse und durch die Arbeit der Hasselrother Sozialdemokraten dazu. Alle fünf Geehrten hatten oder haben Funktionen im Vorstand, im Parlament oder in beiden Gremien inne. Helmut Stühn warMitglied im Ortsbeirat Niedermittlau und ist seit vielen Jahren Beisitzer im Vorstand der SPD Hasselroth. Doris Ruppel-Böhringer steht für 10 Frauenfrühstücke der Hasselrother SPD-Frauen. „Ohne dich hätten diese nicht stattfinden können“, so Vorsitzende Uta Böckel. Hubertus Peter war Gemeindevertreter, Parlamentsvorsitzender und ist nun als Beigeordneter im Gemeindevorstand tätig. Günther Ochs war ebenfalls viele Jahre Gemeindevertreter und hatte sogar einmal die Nachfolge seines Enkels Jan Müller übernommen, als dieser sich beruflich aus Hasselroth verabschieden musste. Marianne und Helmut Schell waren viele Jahre als Beisitzer*in im SPD-Vorstand aktiv und stehen auch heute jederzeit unterstützend zur Seite. „Dies ist nur ein kleiner Abriss. Für dies und all euren Einsatz und eure Treue danken wir euch herzlich“, gratulierten und dankten Uta Böckel und Lennard Oehl gemeinsam den anwesenden Geehrten. Es gab Urkunden, Nadeln und alle bekamen eine Hasselrother Kräuterkiste überreicht.

Anschließend gab Vorsitzende Uta Böckel einen ausführlichen Bericht über die Aktivitäten der SPD Hasselroth im Jahr 2021 ab. „Trotz Corona haben wir viel getan“, war den Ausführungen zu entnehmen. Für die Fraktion berichtete der stellv. Fraktionsvorsitzende Andreas Franke. In Bezug auf das Thema Reichsbürger in Neuenhaßlau erinnerte Franke an den von der SPD Hasselroth im Parlament eingebrachten Antrag zu den Demokratiewerkstätten. Dieser wurde einstimmig angenommen und befindet sich derzeit noch im Geschäftsgang. Auch die Themen Hausarztversorgung und Kindergartengebühren sind sowohl im Vorstand als auch in der Fraktion ständig präsent. Das Gleiche gilt für das Thema Mobilität. Auch die Unterstützung der Emerson-Beschäftigten bei dem Kampf um den Standort Hasselroth und derzeit bei den Sozialplanverhandlungen fanden Raum.

Norbert Schäfer von der AG 60plus kündigte an, dass ein gemeinsamer Nachmittag im Freien mit den Mitgliedern und Freundinnen und Freunden der AG 60plus in Planung sei. Konkretes dazu folge in Kürze. Geschäftsführer Thomas Vehring gab anschließend seinen Kassenbericht ab. Kassenprüfer Heinz Ost bestätigte die ordnungsgemäße und nachvollziehbare Kassenführung und beantragte die Entlastung des Geschäftsführers und des Gesamtvorstandes. Diesem Antrag wurde einstimmig von der Versammlung stattgegeben.

Nach zwei Stunden wurde die Sitzung mit dem Dank an alle Mitglieder von Uta Böckel geschlossen. Alle waren sich einig, es war schön, endlich wieder mal von Angesicht zu Angesicht zu diskutieren.

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Von links: Helmut Stühn, Hubertus Peter, Andreas Franke, Doris Ruppel-Böhringer, Uta Böckel, Günther Ochs, MdB Lennard Oehl, Helmut Schell, Marianne Schell.


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