SWG-Pläne: Neues JUZ, Skater-Anlage und mobiler Soccer-Court

Hasselroth
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Am Dienstag, 30.08.2022, beriet der Sozial-, Kultur- und Sportausschuss gemeinsam mit dem Bau-, Planungs- und Umweltausschuss der Gemeindevertretung Hasselroth über ein so genanntes „Jugendfreizeitkonzept für Hasselroth“.

"Vorausgegangen war ein Antrag der Sozialen Wählergemeinschaft (SWG) Hasselroth aufgrund der als schwierig erachteten Situation der Freizeitgestaltung für die Hasselrother Jugend an die Gemeindevertretung vom 6. Juni 2022, der mit einstimmigen Beschluss in die oben genannten Ausschüsse verwiesen wurde. Nämlich, der drohende Wegfall des Neuenhaßlauer Festplatzes, wo sehr viele Kinder und Jugendliche Basketball spielen, wegen des Kindergarten-Neubaus, die in die Jahre gekommene Scater-Anlage in Niedermittlau und ein gänzlich fehlendes Angebot für die Jugend in Gondsroth. Die SWG-Sozialausschussmitglieder Annette Jüngling, Leonardo Galante, Mark Bock und Thomas Wolf suchten, nachdem sie viele Gespräche mit Hasselrother Jugendlichen geführt hatten, daraufhin Einrichtungen der Nachbargemeinden auf, um sich ein Bild zu machen, was alles möglich ist und was am meisten genutzt wird. Es wurden auch in den Nachbarkommunen viele Gespräche mit der Jugend geführt und die Ergebnisse zusammengefügt", teilt die SWG in einer Pressemitteilung mit.

„Wir haben einige Sitzungsstunden verbracht, darüber zu diskutieren, was man wo für die Hasselrother Jugend tun kann und wir glauben, sehr gute Lösungen gefunden zu haben“, so Thomas Wolf (SWG), Vorsitzender des Sozialausschusses. Und weiter: "Dank der sehr guten Vorarbeit der SWG konnten dann auch in der gemeinsamen Sitzung mit dem Bau- Planung- und Umweltausschuss rasch eine einstimmige Beschlussfassung herbeigeführt werden. Am Antrag der SWG wurden lediglich ein paar redaktionelle Änderungen vorgenommen. Vorbehaltlich der finanziellen Situation der Gemeinde und der abschließenden Gemeindevertreterentscheidung könnten so ab 2023 ein 'mobiler Soccer-Court' in Gondsroth entstehen. Die Skater-Anlage in Niedermittlau könnte dann im darauffolgenden Jahr 2024 in Angriff genommen werden und nach dem KiTa-Neubau in Neuenhaßlau könnte in 2025 in der Nähe des möglichen JUZ auf dem Festplatz noch eine Basketball-Anlage usw. wiederaufgebaut werden."

"Wir finde dies eine tolle Sache für unsere Hasselrother Jugend“, so Leo Galante, der sich sehr intensiv mit dem Thema Soccer-Court auseinandergesetzt habe, und Mark Bock, der sich um die Infos für die Skateboard-Anlage gekümmert habe.

Bei der nur zwei Tage später folgenden Sitzung des Sozial-, Kultur- und Sportausschusses am 01. September 2022 wurde über die Implementierung eines Seniorenbeirates und die Implementierung eines Kinder - und Jugendbeirates für Hasselroth beraten. "Die Arbeitsvorlage, erarbeitet von der SWG, erfuhr lediglich ein paar kleine redaktionelle Änderungen und rechtssichere Formulierungen. Auch hier waren Gespräche mit anderen Gemeinden durch die SWG vor Ort geführt worden. Einzelheiten wurden besprochen und viele verschiedene Satzungen anderer Städte und Gemeinden gesichtet und in einer Klausurtagung ausgewertet. Man einigte sich nach mehreren Sitzungen innerhalb der SWG drauf, die Satzungen der Stadt Maintal als Grundlage zu nehmen. Diese kam den Bedürfnissen und Ansprüchen Hasselroths am meisten entgegen und das Rad muss ja nicht jedes Mal neu erfunden werden“, so Annette Jüngling.

"Es ist uns wichtig, mit allen Menschen, ob jung, ob alt, eine gute Kommunalpolitik auf Sachebene mit den Betroffenen auf den Weg zu bringen, die Menschen auch zu beteiligen, um Hasselroth noch besser zu gestalten. Selbst das Thema Stoffwindelzuschuss wurde von der SWG thematisiert, wenn auch anfangs belächelt, sollen Benutzer von Stoffwindeln für ihre Kinder mit bis zu 100 Euro pro Jahr bis zum vollendeten 3. Lebensjahr gefördert werden. Diese Idee wurde von Bürgern im Rahmen der regelmäßig stattfindenden 'SWG Babbelstubb' an uns herangetragen und wir haben uns auch hier die Vorgehensweise in Maintal angeschaut, die diese Förderung schon eingeführt haben. Auch hier wurde an Menschen gedacht, die aus welchen Gründen auch immer (mögliche Unverträglichkeiten, Umwelt, Nachhaltigkeit) keine Wegwerfwindeln benutzen möchten. Wir dürfen sehr gespannt sein, was uns die zukunftsorientierte Politik gemeinsam mit dem Kinder-und Jugendbeirat sowie auch dem künftigen Seniorenbeirat bringt“, heißt es weiter in der SWG Mittelung „und wir freuen uns, dass wir es sein durften, die diese Entwicklung auf den Weg gebracht haben“, schließt die SWG ihren Bericht.

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