Die SPD Hasselroth setze sich schon seit Ende 2020 für den Aufbau eines entsprechenden Angebots ein: "Bei dieser Mobilitätsform handelt es sich um Verkehrsangebote, die digital per App, aber auch telefonisch buchbar sind. Die Shuttles können dorthin bestellt werden, wo sie gebraucht werden, zu der Uhrzeit, zu der sie benötigt werden. Diese Angebote leisten einen Beitrag zur bedarfsgerechten, klimafreundlichen und barrierefreien Mobilität. Natürlich ist diese Mobilitätsform nur ein Baustein, aber wir sind davon überzeugt, dass es ein zukunftsfähiges Konzept ist, das gerade im ländlichen Raum seine Vorteile entfalten kann“ so Co-Vorsitzender Alexander Heger, der sich auch auf Ebene des Arbeitskreises Mobilität im Main-Kinzig-Kreis für dieses Konzept stark macht. „Das Konzept ist zum Beispiel in Frankfurter Norden unter dem Namen Knut, in Darmstadt unter dem Namen 'Heiner-Liner“' bekannt. Gestartet hat es im Landkreis Offenbach mit dem 'Hopper', welchen wir auch damals besucht und getestet haben“, so Heger.

In Freigericht und Rodenbach werde die Einführung eines solchen Systems derzeit in den Ausschüssen behandelt. „Die Ausschusssitzung und der Vortrag von RMV und KVG in Freigericht haben gezeigt: Hasselroth ist wichtiger Teil des Bediengebiets“ führt Heger aus. „Die Mitglieder der Ausschüsse und auch Bürgermeister Dr. Eitz (SPD) haben sich dafür stark gemacht, dass der Langenselbolder Bahnhof außerhalb des Bediengebiets angefahren wird“, berichtet Heger, der selbst an der Ausschusssitzung als Zuschauer teilgenommen hat.

Auch der Fraktionsvorsitzende Christian Benzing ergänzt in diesem Zusammenhang: „Es ist keinem Hasselrother Bürger vermittelbar, warum die Shuttles durch Hasselroth fahren sollen, jedoch kein Zustieg möglich ist“. Mit Blick auf das Projekt in den Kommunen Freigericht/Rodenbach sowie Wächtersbach/Bad Orb, das anstelle der Wiesbadener Beteiligung gefördert werden kann, äußert Heger seine Unzufriedenheit: „Schade ist, dass Hasselroth scheinbar kein gesteigertes Interesse gezeigt hat, auch schon in dieser Projektphase Teil der On-Demand-Mobility zu sein.“ Die SPD wird für die nächste Sitzung der Gemeindevertretung einen entsprechenden Antrag einbringen, um künftig auch dieses Angebot in Hasselroth zur Verfügung zu stellen. „Es wird auch künftig ein wichtiger Baustein für die Verkehrswende sein und das Projekt Freigericht/Rodenbach braucht weitere Bediengebiete“, ergänzt Benzing abschließend.


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