Zu Beginn der Versammlung konnte der Ortsbeauftragte Peter Weingärtner Pfarrer Christoph Rödig und den stellvertretenden Malteser Diözesanleiter Sebastian Leitsch aus Steinhaus, begrüßen. Nach dem Gedenken an die 2022 verstorbenen Mitglieder berichtete Weingärtner über das "Malteser Jahr 2022". An über 100 Tagen fanden in 2022 Aktivitäten der Malteser statt. Ein besonderer Schwerpunkt in 2022 war die Malteser Ukraine Hilfe. Am Beginn des Krieges, am 24.02.22, fand das erste ökumenische Friedensgebet statt. Diese Gebete wurde allesamt im ersten Halbjahr von den Maltesern mitgestaltet. Die Ukraine Hilfe wurde in vier Teile unterteilt: Zum einen die Sammlung von Hilfsgütern, die bis heute andauert, dann die Spendensammlung, in dessen Rahmen Suppenverkäufe, Kuchenbuffets oder ein musikalischer Gottesdienst organisiert wurden, dann die Hilfe für Geflüchtete vor Ort. Hierfür wurden Startertaschen gepackt, die in Freigericht und Schlüchtern an Geflüchtete verteilt wurden. Und als vierter Teil stand der spirituelle Teil im Portfolio. Hier wurden die Friedensgebete organisiert.

Als ein Höhepunkt in 2022 bezeichnete Weingärtner die Beschaffung eines neuen Mannschaftstransporters ausschließlich aus Eigenmittel der Ortsgliederung, der mit dem Start der Paketaktion 2022 unter Gottes Segen gestellt wurde. Neben den Aktionen für Senioren wie Mittagstische und Frühstücke oder Ausflüge wurden auch wieder Nachmittage mit Tanzen im Sitzen angeboten und das Café Malta, das bis zu Beginn des Jahres 2022 von den Maltesern im Main-Kinzig-Kreis angeboten wurde, wird nun in Regie der Ortsgliederung Hasselroth betrieben. Im Erzählcafé können Senioren mit und ohne gesundheitlichen Einschränkungen zusammenkommen, um bei Kaffee und Kuchen sich auszutauschen, zu basteln, zu lachen oder zu erzählen. Die Angebote für Senioren finden im Sturmiushaus Somborn, im Malteser Haus und im öffentlichen Wohnzimmer in Niedermittlau statt und alle Angeboten erfreuen sich regem Zulauf.

Von den Einsatzdiensten war zu Berichten, das es wieder regelmäßige Treffen in Präsenz  gegeben hat und wieder einige Sanitätsdienste durchgeführt wurden. Ein neues Zelt wurde für die Einsatzdienste beschafft, da ein Zelt aus deren Bestand an die slowakisch/ukrainische Grenze geliefert wurde. Dietmar Breier konnte sich zum Praxisanleiter weiterqualifizieren. Der Bereich Auslandshilfe hat in 2022 die 25. Paketaktion für Kinder und Senioren in Rumänien durchgeführt. Rund 1.500 Pakete wurde vor dem ersten Advent nach Rumänen geschickt und dann dort, nach 2 Jahren Pause, wieder von Hasselrother und Aiuder Maltesern an Kinder und Senioren verteilt. Auch in 2022 waren 2 Schüler/innen der Kopernikusschule mit vor Ort: Laura Rometsch und Jan Helle. Bei der Fahrt entstand ein schöner Videoclip, der im Anschluss gezeigt wurde.

Im Kassenbericht zeigte Weingärtner auf, dass die Ortsgliederung Hasselroth auf ganz gesunden Füßen steht. Christoph Götzl und Pia Vogel prüften die Kasse und stellten dabei fest, dass die Mittel ordnungsgemäß verwendet wurden. Mit einer Urkunde wurde für 5 Jahre Aktive Arbeit im MHD Hasselroth geehrt: Uta Böckel, Karin Feller, Tanja Pürzl, Denis Fröhlich, und Elke Ditter. Für 10 Jahre aktive Mitarbeit wurde Rosel Kutscher geehrt, für 15 Jahre Petra Ebert, für 20 Jahre Anita Rieth, für 30 Jahre Christiene Dietz und für 45 Jahre aktive Mitarbeit Christoph Götzl. Jens Scharf wurde für 25 Jahre Mitgliedschaft und Erich Dörsam für 30 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Allen geehrten dankte der Beauftragte im Namen des Vorstandes für ihr großartiges Engagement und für die Unterstützung. Nur durch solch aktive Mitstreiter kann war und könne der MHD Hasselroth auch weiterhin erfolgreich sein.

Anschließende zeichnete der stellv. Diözesanleiter Sebastian Leitsch Karl Reinhold Schüler mit der silbernen Verdienst-Medaille des Malteser Ordens aus. Schüler ist der stellv. Ortsbeauftragte und vertritt diesen bei vielen Gelegenheiten. Schüler arbeitet in der Auslandshilfe mit, war mit in Bratislava und fährt seit vielen Jahren mit nach Rumänien. Weiter kümmert sich Karl-Reinhold Schüler um kleine Reparaturen im Malteser Haus und um Maßnahmen zur Energieeinsparung. Auch den Fuhrpark betreut er und kümmert sich hier um die Instandhaltung.

Nach den Ehrungen wurden Neuerungen für 2023 vorgestellt. So soll ein Spielenachmittag im Malteser Haus das Angebot gegen Alters-Vereinsamung abrunden. Nach dem großen Erfolg des Grill- und Spielenachmittages für Frauen und Kinder aus den Frauenhäusern in Wächtersbach soll es eine Wiederholung und Ausweitung 2023 geben. Unter Top 7 der Tagesordnung hielt der Beauftragte Rückblick auf 45 Jahre Malteser Arbeit in Hasselroth. Was Josef Funk im Februar 1978 ins Leben rief, hat sich in 45 Jahren zu einer Ortsgliederung entwickelt, die die Not und die Menschen in Not im Blick hat und immer versucht, ihre Angebote danach auszurichten.

In 2023 wird es erstmals ein Familien-Frühstück in Jungendwaldheim im Frühjahr und im Sommer ein Biertasting mit Andreas Heider geben. Zum Schluss  informierte Peter Weingärtner darüber, dass man sich in der Leitung und mit dem Diözesanleiter und Geschäftsführer darauf verständigt hat, dass der MHD Hasselroth ein Teil der neuen Pfarrgemeinde St. Peter & Paul Freigericht/Hasselroth sein möchte und daher alles in den Wege leiten wird, um zukünftig ein Malteser Hilfsdienst e.V. Ortsgliederung Hasselroth/Freigericht zu sein. Danach waren alle Gäste zu einem Imbiss eingeladen.


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