Hasselroth: Gemeindehaushalt 2024 wird "enge Kiste"

Hasselroth
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Bürgermeister Matthias Pfeifer (Soziale Wählergemeinschaft) hat die Hasselrother Gemeindevertretung auf eine schwierige Finanzlage eingestimmt. "Vorab möchte ich Sie auch heute schon darüber in Kenntnis setzen, dass der Haushalt 2024 'eine enge Kiste' wird. Wie bereits in den Vorjahren von mir betont, wird das Jahr 2024 das erwartete sehr schwierige Finanzjahr", erklärte er auf der Parlamentssitzung am Donnerstagabend.



Pfeifer weiter: "Nach vielen internen Runden, wo wir bereits verwaltungsintern Postenüberprüfungen und dementsprechend auch Postenkürzungen vorgenommen haben,  gehen wir aus heutiger Sicht im Ergebnishaushalt für das Haushaltsjahr 2024 von einem planerischen Defizit zwischen 1,5 bis 1,9 Millionen Euro aus. Neue Steuerzahlen bei der Einkommensteuer oder fehlende Sonderregelungen zur Rücklagenverwendungen haben die Finanzabteilung und somit uns als Gemeinde vor große Herausforderungen bei der Entwurfserstellung gestellt. Darüber hinaus wird der Main-Kinzig-Kreis seinen Haushalt erst im neuen Jahr verabschieden lassen und aufgrund der finanziellen Situation des Kreises wird unter anderem die Kreis- und Schulumlage signifikant steigen. Derzeit kennen wir noch keine Größenordnung und so haben wir eine entsprechende Annahme für die Umlagen getroffen sowie zur Gegenfinanzierung der Kreisumlage eine moderate Grundsteuererhöhung eingeplant."

Der Bürgermeister forderte die Fraktionen auf, Anträge zum Haushalt bereits frühestmöglich und spätestens mit der Einbringung des Haushaltsentwurfs 2024 am 16. November vorzulegen: "Ebenso müssen wir Sie analog der Vorjahre bitten, dass bei gewünschten Änderungen von Budgetpositionen (Aufwandserhöhungen) eine plausible Gegenfinanzierung dargelegt werden muss. Nur so wird es uns nach aktuellem Stand möglich sein, einen genehmigungsfähigen Haushalt für das Jahr 2024 und die weiteren drei Jahre 2025 bis 2027 der Kommunalaufsicht vorzulegen."

Nach der Einbringung des Haushaltsentwurfs durch den Bürgermeister in der Gemeindevertretung soll die Beratung im Haupt- und Finanzausschuss dann Anfang Dezember erfolgen. "Die Beschlussfassung haben wir wie bereits in den vergangenen Jahren für die Dezembersitzung der Gemeindevertretung am 16. Dezember eingeplant, sodass in diesem Falle der Haushalt 2024 noch vor Weihnachten der Kommunalaufsicht zur Prüfung und Genehmigung vorgelegt werden könnte."


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