Straßennamen: SPD/FPD-Fraktion folgt dem Bürgerwillen

Hasselroth

Wenn es nach der SPD/FDP-Fraktion im Hasselrother Gemeindeparlament geht, soll die Durchgangsstraße in Neuenhaßlau auch zukünftig zwei Namen tragen.

CID

Bei der Fraktionssitzung am Donnerstag wurde der bereits im Juli einstimmig gefasste Beschluss noch einmal bestätigt. Demnach würde die Bahnhofstraße ihren Namen behalten und die Hanauer Landstraße bekäme den Zusatz „Alte“. Die SPD/FDP-Fraktion folgt damit dem Wunsch der Anwohner der Bahnhofstraße, die sich vehement für den Erhalt ihres Straßennamens eingesetzt haben.

Irritationen waren nach einem Gespräch zwischen Bürgermeister Uwe Scharf und den Fraktionsvorsitzenden entstanden, bei dem der Vorschlag auf dem Tisch lag, die Durchgangsstraße komplett in Bahnhofstraße umzubenennen. „Es gab da keinen interfraktionellen Deal. Ich habe klar gesagt, dass ich das für die anderen Fraktionsmitglieder nicht entscheiden kann“, habe Benzing nach eigener Aussage bei dieser Sitzung betont, dass seine Fraktion den Wünschen der Bürger entsprechen werde und an den bereits im Juli gefassten Beschluss erinnert. Die Bedenken, dass eine „Alte für Hanauer Landstraße“ von der Kommunalaufsicht nicht akzeptiert wird, teilt er nicht: „Es wird ja auch in Zukunft die Straße ‚An der Alten Schule‘ geben“, betont er erneut, dass er bei dem Gespräch im Rathaus lediglich gesagt habe, dass er diese Bedenken mit in die Fraktion nehmen werde. Dies habe aber nicht bedeutet, dass sich auch das Meinungsbild in der Fraktion ändern werde.

Kritik übt er stattdessen an der Vorbereitung und Organisation der Änderung der Straßennamen und Hausnummern in der Gemeinde Hasselroth. „Die Anwohner der betroffenen Straßen wurden bislang noch nicht darüber informiert, ob sie ihre Hausnummer behalten können oder nicht“, sei es ja durchaus möglich, dass in einer Straße nun ein Teil der Hausnummern geändert werden müsse. Und die Änderung der Hausnummern hätte nach seinen Informationen der Gemeindevorstand auch ohne Zustimmung des Parlaments beschließen können. Die SPD/FDP-Fraktion rechnet daher damit, dass aufgrund unzureichender Informationen aus dem Rathaus der ein oder andere Bürger noch aufbegehren wird, wenn er per amtlichem Brief von der Verwaltung erfahren wird, dass er eine neue Hausnummer bekommt.

Die Gemeindevertretung entscheidet am kommenden Donnerstag (29. August) über die Änderung der Straßennamen und Hausnummern. Und da steht den Parlamentariern ein Abstimmungsmarathon bevor: Über jede der 37 Straßen in der Gemeinde, die betroffen sind, soll einzeln abgestimmt werden.


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