Wohnen und Leben im Alter: SPD-Kritik aus der Luft gegriffen

Hasselroth

„Bevor weitere Legenden um angebliche Informationslücken, so wie sie von der SPD in einem Pressebericht zum Thema 'Umfrage zu Leben und Wohnen im Alter' lanciert werden, um sich greifen, ist dem entschieden zu widersprechen“, so Bürgermeister Uwe Scharf.

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„Sicher ist es begrüßenswert, wenn die SPD die Bevölkerung noch einmal auf die Fragebogenaktion, die im Übrigen bislang einen guten Rücklauf hat, hinweist – das hier etwas mit der Erreichbarkeit der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen nicht stimmt, war uns aber längst aufgefallen. Wir haben uns beim Versand eines Dienstleisters bedient. Dies ist die EKOM 21, aus dem ehemaligen Gebietsrechenzentrum hervorgegangen. Dort wurde schlicht und ergreifend diese Altersgruppe bei Auftragsausführung 'vergessen', infolge unserer Intervention jedoch zwischenzeitlich der fehlende Versand initiiert. Dass dies schon vor entsprechenden Presseverlautbarungen der SPD geschehen war, lässt sich hier im Haus belegen, zumal auch ein entsprechendes Entschuldigungsschreiben des Direktors der EKOM 21 dem Rathaus vor derartigen Meldungen vorlag und auch die Presse durch uns informiert wurde, was sich schließlich aus er Natur der Sache heraus ergibt. In Kürze werden alle 50 bis 59-Jährigen den Fragebogen in den Händen halten und auch noch ausreichend Zeit bis zum 20. September haben, um ihn zu beantworten", erklärt Scharf, der somit die ursprüngliche Rückgabefrist um zehn Tage verlängert hat.

Und weiter: "Der SPD-Vorschlag, dies mit der bevorstehenden Wahl zu verquicken ist als bedenklich einzustufen, da Wahlhandlungen eindeutig getrennt von anderen Erhebungen etc. zu betrachten sind. Gewiss will niemand das Risiko irgendwelcher Beanstandungen bei den bevorstehenden Wahlhandlungen eingehen. Außerdem frage ich mich, warum man nicht schon im Ausschuss solche Vorschläge diskutiert hat oder geht es nur darum, noch mal einen Vorschlag zu machen, wenn die Messe längst gesungen ist?", fragt der Hasselrother Rathauschef.

Nachdem der Fragebogen im Sozialausschuss parteiübergreifend inhaltlich fertiggestellt worden sei, habe die Verwaltung einige Zeit warten müssen, bis das Zusatzblatt durch die beiden Gemeindevertretungsmitglieder Benzing und Wicklein, wie zugesagt, fertiggestellt war. "Das hat natürlich auch zu Verzögerungen geführt. Aber, und darum geht es doch wohl, jeder Bürger und jede Bürgerin hat ausreichend Zeit zur Rückgabe. Die Beantwortung nimmt in etwa zehn Minuten in Anspruch. Nach erfolgter Auswertung werden wir dann gemeinsam in den Gremien weitersehen können. Auch und gerade um mit potentiellen Investoren, wie beispielsweise der Martin-Luther-Stiftung in Hanau weiter im Kontakt zu bleiben und Überlegungen präzisieren zu können. Nach wie vor ist sie der einzige Investor, der ein Interesse an einem Engagement in Hasselroth bekundet hat", so der Bürgermeister.

Scharf abschließend: "Kritik am Verwaltungshandeln ist konstruktiv immer gerne gesehen – aber bitteschön dann, wenn sie berechtigten Charakter hat. Ich würde mir von der SPD wünschen, dass man weniger nach dem kurzzeitigen Effekt durch Nebelkerzenwerferei greifen will, sondern mehr auf gemeinsam verabredete Handlungen setzt."

Foto: Hasselroths Bürgermeister Uwe Scharf.


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