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Der SPD-Vorstand ist demnach überzeugt, dass das Team von Fraktion und auch Kandierende für die Kommunalwahl und die bisherigen Fraktionsmitglieder sowohl beruflich als auch ehrenamtlich über ausgewiesene Expertise in zentralen Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit verfügen - von Sozialarbeit und pädagogischer Praxis bis hin zu Jugendbeteiligung. Dieses Wissen will die SPD aktiv in die Weiterentwicklung der gemeindlichen Jugendarbeit einbringen.

"Gerade weil dieses Thema so wichtig ist, braucht Kinder- und Jugendarbeit eine ganzheitliche Perspektive. Wir müssen uns die Frage stellen: Wie soll Jugendarbeit in Hasselroth künftig aussehen? Welche Bedarfe haben unsere Kinder und Jugendlichen? Welche Partner, insbesondere Vereine, Schulen, Ehrenamtliche, Kirche und Fachkräfte wollen wir einbinden? Und welche Rolle spielt dabei unser eigener Kinder- und Jugendbeirat? Erst wenn diese grundlegenden Fragen geklärt sind, kann ein fachlich passendes und zielführendes Stellenprofil entstehen“, so die stellvertretende Parteivorsitzende und Gemeindevertreterin Roberta Bandel.

„Gerade bei der Kommunalisierung von Kinderrechten haben viele Kommunen – auch wir in Hasselroth – noch erheblich Luft nach oben. Dies muss handlungsleitend sein, setzt aber auch die Bereitschaft voraus, die bisherige Arbeit vor dem Hintergrund der Anforderungen zu überprüfen“, ergänzt Dr. Alexander Heger. Vor diesem Hintergrund irritiert die SPD der aktuelle Vorstoß der Sozialen Wählergemeinschaft (SWG) im Rahmen des Haushaltes, eine zuvor vom Bürgermeister als notwendig erklärte halbe Stelle im Stellenplan – vorgesehen als Kita-Puffer – kurzerhand in eine halbe Stelle für die Kinder- und Jugendarbeit umzuwandeln.

"Dieser Schritt wurde öffentlich als unkomplizierte Lösung präsentiert. Tatsächlich aber ist er angesichts der zuvor eingeforderten Haushaltsdisziplin ebenso durchschaubar wie wahlkampfgetrieben", warnt die SPD Hasselroth ausdrücklich davor, dieses wichtige Feld auf solche Weise zu instrumentalisieren. „Wir wollen ein tragfähiges Konzept und keine ad-hoc-Entscheidung im Wahlkampfmodus. Die Stelle muss zum fachlichen Bedarf passen – nicht umgekehrt“, so Monika Hareter, Co-Vorsitzende der SPD Hasselroth.

Für die SPD Hasselroth ist klar: "Die Gemeinde muss zunächst strukturiert erheben, wie die Jugendarbeit in Hasselroth künftig ausgestaltet werden soll. Dazu gehören eine Bestandsaufnahme, eine Analyse der Bedarfe und die Definition gemeinsamer Ziele. Erst wenn klar ist, wohin wir wollen und welche Stellschrauben es gibt, kann eine Stelle geschaffen werden, die tatsächlich einen Mehrwert für unsere Kinder und Jugendlichen bringt. Die SPD Hasselroth wird daher für die erste Sitzung im Jahr 2026 einen entsprechenden Antrag für die Gemeindevertretung vorbereiten. Zugleich bieten wir an, noch in diesem Jahr und in der neuen Legislaturperiode konstruktiv und fachorientiert an einer zukunftsfähigen Kinder- und Jugendarbeit mitzuwirken und unsere Expertise einzubringen."


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