Umgehungsstraße Hasselroth: Ministerium weist Kritik zurück

Hasselroth

Gibt es noch eine Chance für den Bau einer Umgehungsstraße Hasselroth oder nicht? Diese Frage wird vermutlich in wenigen Tagen beantwortet sein.

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Ortsschild HasselrothDas Hessische Verkehrsministerium kündigte am Dienstag an, in „sehr naher Zukunft“ einen Termin mit Bürgermeister Uwe Scharf zu vereinbaren und ihm dann mitzuteilen, ob die nach der Absage aus Freigericht bereits eingestampfte Planung wieder aufgenommen wird. Allerdings weist das Ministerium die am vergangenen Donnerstag auf der Gemeindevertretersitzung geäußerte Kritik zurück: „Wir haben keinen Termin genannt“, kann sich Pressesprecher Wolfgang Harms nicht erklären, wieso der Hasselrother Rathauschef bereits Ende April mit einem Gespräch rechnete.

Am 25. Februar hatten Vertreter der Interessengemeinschaft Umgehungsstraße Hasselroth gemeinsam mit Bürgermeister Scharf in Wiesbaden 949 Unterschriften an Staatssekretär Mathias Samson übergeben und damit den Wunsch der Bürger nach einer Verkehrsentlastung zum Ausdruck gebracht. Nachdem alle Nachfragen seit dem ins Leere liefen, platzte Scharf auf der jüngsten Parlamentssitzung der Kragen: „Nach unserer allgemein anerkannten Zeitrechnung ist der vom Staatssekretär zugesicherte Termin bereits um über einen Monat überschritten. Da fällt es schwer von einer weiterhin guten Partnerschaft zu sprechen“, warf der Hasselrother Bürgermeister dem Ministerium zudem Wortbruch vor: „Für die kommende Woche war noch ein Terminvorschlag von mir unterbreitet worden, die Antwort steht aus. Dies steht im Gegensatz zu dem von Herrn Staatssekretär Samson gegebenen Wort, welcher im Laufe des Monats April eine ebensolche Präsentation zugesichert hatte“.

Diese Darstellung teilt das Ministerium nicht: „Wir haben im Februar zugesagt, dies so schnell wie möglich zu prüfen, aber keinen Termin genannt“, sei laut Pressesprecher Harms bei der Übergabe der Unterschriftenliste kein exakter Zeitpunkt genannt worden. Aber immerhin scheint es jetzt schnell zu gehen: Laut Harms kam der zuständige Referatsleiter im Ministerium für Straßenbau und Verkehrsinfrastrukturförderung, Martin Weber, am Mittwoch aus dem Urlaub zurück und wollte sich dann umgehend mit Bürgermeister Scharf zwecks einer Terminvereinbarung in Verbindung setzen. Und vermutlich wird er ihm dann persönlich mitteilen, wie das Ergebnis der Prüfung lautet. Details wollte Pressesprecher Harms aber noch nicht mitteilen. Nur so viel: „Gehen Sie mal davon aus, dass die Prüfung zumindest so gut wie abgeschlossen ist.“ Bis zur Veröffentlichung des Ergebnisses darf damit munter spekuliert werden. Allerdings sind viele „Insider“ bislang davon ausgegangen, dass bei einem positiven Bescheid der Staatssekretär persönlich nach Hasselroth kommen würde, um die Wiederaufnahme der Pläne für die Umgehungsstraße zu verkünden. Dass jetzt anscheinend „nur“ der Referatsleiter, der allerdings schon seit vielen Jahren mit dem Thema beschäftigt ist, zum Gespräch mit Bürgermeister Scharf ins Rathaus nach Neuenhaßlau anreisen wird, könnte daher eher für alle Befürworter der Umgehungsstraße ein schlechtes Zeichen sein. Der Termin soll laut Pressesprecher Harms entweder noch diese Woche oder spätestens Anfang nächster Woche stattfinden.


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