Kanalsanierung: Scharf weist Spekulationen zurück

Hasselroth

Aufklärung in Sachen Kanalsanierung Gondsroth: Laut Hasselroths Bürgermeister Uwe Scharf wird sich der Abwasserverband Freigericht „nur“ mit 70.000 Euro an den Maßnahmen beteiligen.

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uwe scharf1Insgesamt soll die Sanierung zirka 230.000 Euro kosten, vorbereitende Arbeiten haben inzwischen schon begonnen. In Freigericht war zuvor spekuliert worden, dass der eigene finanzielle Anteil an den Arbeiten in der Nachbargemeinde deutlich höher ausfällt (wir berichteten).

Eine Satzungsänderung macht es möglich, dass sich der Abwasserverband auch finanziell auch an Sanierungsmaßnahmen an Kanälen beteiligt, die nicht in seinem Eigentum stehen. Für die Arbeiten in Gondsroth hat der Abwasserverband daher laut Scharf folgendes Modell entwickelt: Da ein Großteil der Schäden durch mechanische Veränderungen an den Rohren, sprich Hausanschlüsse, verursacht worden seien, soll die Gemeinde Hasselroth die Hälfte der Kosten und somit 115.000 Euro tragen. Anhand des Frischwasserbezuges in den Freigerichter Ortsteilen Somborn und Neuses sei dann ermittelt worden, wie viel Abwasser von dort in Richtung Gondsroth abfließt. „So sind wir dann auf den Betrag von 70.000 Euro gekommen, der nun der Abwasserverband zu tragen hat“, erklärt Scharf. Anteilig zahle Freigericht somit 35.000 Euro und die ebenfalls dem Abwasserverband angehörenden Kommunen Hasselroth und Gelnhausen, mit den Stadtteilen Meerholz und Hailer, jeweils 17.500 Euro. Der dann noch offene Differenzbetrag in Höhe von 45.000 Euro falle wiederum der Gemeinde Hasselroth zu. „Der Abwasserverband lebt von einem Solidarsystem“, hält Scharf diese Kostenverteilung für gerechtfertigt. In Hasselroth sei der notwendige Betrag bereits im Haushalt 2014 eingeplant gewesen und jetzt auf den Haushalt 2015 übertragen worden.

Mit Erstaunen hat der Hasselrother Rathauschef die Diskussionen in der Nachbargemeinde Freigericht verfolgt, wo jüngst über eine deutlich höhere finanzielle Beteiligung an der Kanalsanierung spekuliert wurde. „Wer sich hier übervorteilt fühlt, sollte sich mehr dafür interessieren“, erinnerte er daran, dass die Gremien des Abwasserverbandes mit Vertretern aller Fraktionen der beteiligten Kommunen besetzt seien und somit eine Transparenz für die gewählten Mandatsträger gewährt sei. Ob in der nicht öffentlich tagenden Verbandsversammlung nun einmal oder, wie ebenfalls in Freigericht kolportiert, zweimal über die Satzungsänderung abgestimmt wurde, die die finanzielle Beteiligung überhaupt erst ermöglicht hat, lässt Scharf offen. „Wenn es da Dinge gab, sind die alle mit Recht und Gesetz verbunden“, erinnerte der Hasselrother Bürgermeister daran, dass in die Satzungsänderung und die jetzt beschlossene Kostenaufteilung auch die Kommunalaufsicht und das Wasserwirtschaftsamt involviert gewesen seien.


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