Die erste Sitzung des Vorstandes des VdK Ortsverbandes Neuenhaßlau-Gondsroth im Jahr 2015 fand am Mittwoch, 25. Februar 2015 im "Vereinslokal", der Gaststätte "Zum Deutschen Haus", statt.
Es war die neunte Sitzung der Wahlperiode 2013/17.
Als Hauptthemen standen der Terminplan 2015 und das Resümee des Terminplanes 2014 und der letzten Veranstaltungen im Jahre 2014 auf dem Programm. Daneben hat der Vorsitzende über aktuelle Themen und Vorgänge sowie über vorliegende Informationen aus der Kreisgeschäftsstelle in Gelnhausen und der Bezirks- sowie Landesgeschäftsstelle in Frankfurt berichtet. Ein weiterer Punkt war die Vorbereitung der Jahreshauptversammlung mit Nachwahlen am Donnerstag, 12. März 2015. Am gleichen Tag findet um 18.00 Uhr die erste Informationsveranstaltung in diesem Jahr statt. Der Vorsitzende wird über das Thema „Was macht eigentlich der VdK referieren. Auch die Ausflüge 2015 wurden besprochen. Auch über das Thema Armutsentwicklung wurde diskutiert.
Angesichts der vom Paritätischen Wohlfahrtsverband veröffentlichten Zahlen zur Armutsentwicklung äußerte sich der Vorsitzende Helmut Müller, sehr besorgt. Laut aktueller Daten ist die Armutsgefährdungsquote in Hessen von 12,1 Prozent im Jahre 2010 auf 13,7 Prozent im Jahre 2013 gestiegen. „Der wirtschaftliche Erfolg kommt leider nur bei einem kleinen Teil der Bevölkerung an. Niedriglohn und sinkende Renten sind eine reale Bedrohung für viele Menschen. Die Politik muss zur Kenntnis nehmen, dass die Gesellschaft kontinuierlich an Zusammenhalt verliert“, so Müller. Besorgniserregend ist es aus Sicht des VdK, dass durch explodierende Mieten und Energiekosten viele Menschen unverschuldet immer mehr unter Druck geraten. Auch die stetig steigende Anzahl von Menschen, die auf private Lebensmittelspenden der Tafeln angewiesen sind, ist aus Sicht des Verbandes nicht akzeptabel. Insbesondere Bezieher von kleinen Renten und niedrigen Löhnen geraten bei der Sicherung ihrer Existenzgrundlagen immer stärker unter Druck. „Mit Blick auf die jüngeren Generationen besorgt es uns zutiefst, dass besonders alleinerziehende Frauen, Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor und Langzeitarbeitslose nicht nur jetzt, sondern auch im Alter zunehmend von Armut bedroht sind“, betont der Vorsitzende.
Foto (von links): Hans Dörsch, Jürgen Scharf, Stefan Bozsolik, Elke Ubrich, Irmgard Schwarzenau, Willi Beck, Heinrich Ruppel und Helmut Müller.
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de
















