Umgehungsstraße Hasselroth: Alles wieder von vorne?

Hasselroth

Die Hasselrother Gemeindevertretung will in ihrer Sitzung am Donnerstagabend (20 Uhr, Friedrich-Hofacker-Halle in Niedermittlau) die komplette Neuplanung einer Umgehungsstraße für das Ortsgebiet auf den Weg bringen.

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SPD/FDP, CDU und SWG haben einen gemeinsamen Antrag verfasst, wonach der Gemeindevorstand beauftragt werden soll, „alle notwendigen Schritte zur Neubeantragung eines Planverfahrens für eine Umgehungsstraße Hasselroth zu initiieren“. Zudem sollen die heimischen Landtagsabgeordneten zu Gesprächen eingeladen werden, um Möglichkeiten und Risiken eines Planungsverfahrens gemeinsam zu erörtern.

Die Sprecher der „Interessengemeinschaft Umgehungsstraße Hasselroth“ haben sich unterdessen mit einem weiteren Schreiben an den Hessischen Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) gewandt und damit auf seine Antwort vom 10. Oktober reagiert. „Wir fühlen uns nicht ernst genommen“, wollen sie dessen erneute Absage für eine „Umgehungsstraße Hasselroth“ allerdings nicht akzeptieren. Es müsse möglich sein, die Planungsdaten, die für die ursprüngliche große Lösung inklusive Freigericht erhoben worden seien, was letztlich Steuergelder von zirka einer Millionen Euro gekostet habe, auch für eine „kleine“ Umgehungsstraße für Hasselroth zu verwenden. Eine komplette neue Planung, was Bouffier wie auch alle anderen Beteiligten der Hessischen Landesregierung immer betonten, sei daher nicht notwendig.

Unterschiedliche Meinungen gibt es auch weiterhin über die Lärmbelastung der Anwohner der Ortsdurchfahrt in Gondsroth: Laut der Interessengemeinschaft sei sowohl in dem vom Land Hessen via Straßenverkehrsbehörde „Hessen Mobil“ beauftragten Gutachten als auch bei den Zahlen vom TÜV Hessen, der im Auftrag der Gemeinde handelte, von einem optimalen Fahrbahnbelag in Gondsroth ausgegangen worden. Auch ein zugrunde gelegter gemittelter Abstand von 5,50 Metern nutze den Bürger nichts, „denn der Abstand, der an den Gebäuden vorbeifahrenden Fahrzeugen ist zum Teil kleiner als ein Meter“, erklärt die Interessengemeinschaft.

Hingewiesen wird in dem Schreiben, das auch an Verkehrsminister Al-Wazir (Grüne) und den zuständigen Staatssekretär Samson (Grüne) gerichtet ist, ebenfalls auf die zu erwartende Verkehrszunahme in Hasselroth durch die Erweiterung des Neubaugebietes in Gelnhausen-Meerholz und entsprechende Pläne in Freigericht. Gefordert wird daher neben dem Bau einer Umgehungsstraße unter anderem ein neuer Fahrbahnbelag für die Ortsdurchfahrt Gondsroth, geschwindigkeitsabhängige Ampelschaltungen und ein Durchfahrverbot für den Lkw- und Schwerlastverkehr. „Die Menschen können nicht mehr, nehmen sie sich dieser Problematik an“, lautet ihr abschließender Appell in dem Schreiben an die Hessische Staatskanzlei.


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