Versorgung gesichert: Neuer Hausarzt in Neuenhaßlau

Neuenhaßlau
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Verstärkung für die überörtliche Praxisgemeinschaft in Hasselroth, Freigericht und Rodenbach: Kalpesh Mansuriya, Facharzt für Innere Medizin, verstärkt seit Jahresbeginn das Team von Dr. Yogesh Arora und Dr. Sarabjeet Singh und betreut zunächst am Standort in Neuenhaßlau dauerhaft die Patienten. Arora und Singh, die die Praxisgemeinschaft als GbR betreiben, werden sich in den Praxen in Niederrodenbach und Neuses abwechseln.

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Mansuriya stammt wie die beiden anderen Mediziner aus Indien, hat in Russland studiert und sich anschließend in seinem Heimatland auf Englisch weitergebildet. Seine erste Station in Deutschland war vor sieben Jahren in Hamburg, über das Ruhrgebiet fand er jetzt den Weg in den Main-Kinzig-Kreis, wo er in Erlensee eine neue Heimat gefunden hat. Der 35-Jährige spricht fünf Sprachen, hat im vergangenen Jahr seinen Facharzt für Innere Medizin abgelegt und nun noch beantragt, dass auch sein Doktortitel in Deutschland anerkannt wird. Praktiziert hat er bislang in Krankenhäusern und dabei unter anderem auch Erfahrung als Notarzt und Intensivmediziner gesammelt.

„Mein Start war sehr gut, die Menschen haben mich hier sehr nett empfangen“, berichtete er von seiner ersten Sprechstunde am Montagvormittag. Neu sind für ihn nicht nur die Patienten in der ehemaligen Praxis von Dr. Heinz Hauke, auch einige Formulare muss er sich zunächst ganz genau anschauen. Von Montag bis Freitag bietet er jeweils von 8 bis 12 Uhr Sprechstunden an, außerdem am Montag und Donnerstag auch nachmittags von 16 bis 18 Uhr. Den Dienstagnachmittag hat er für Hausbesuche eingeplant. Unterstützt wird er in der Praxis in Neuenhaßlau von den Arzthelferinnen Andrea Hamburger, Christine Bär und Corinna Weidner.

Die Personalplanungen bei der Praxisgemeinschaft sind damit aber nicht abgeschlossen, noch im Laufe des Jahres könnte ein weiterer Arzt hinzukommen, der sich derzeit in einer Weiterbildungsphase befindet. Arbeit gibt es genug: Allein in Neuenhaßlau wurden die Daten von über 5.000 Patienten übernommen, die Dr. Hauke in seiner 30-jährigen Tätigkeit dort betreut hatte. Ab dem 1. Oktober 2019 hatte die überörtliche Praxisgemeinschaft den Betrieb übernommen, zunächst nur mit Sprechstunden an zwei Nachmittagen, mit Jahresbeginn lief nun der normale Praxisbeginn an. Die Praxisräume im Bornwiesenweg in Neuenhaßlau wurden von der GbR zunächst für drei Jahre angemietet mit einer Option für weitere fünf Jahre.

Erleichtert über die Sicherung der Hausarztversorgung zeigte sich auch Bürgermeister Matthias Pfeifer (Soziale Wählergemeinschaft), der den neuen Mediziner mit einem Blumenstrauß begrüßte. Die Gespräche über die medizinische Versorgung gehen allerdings weiter, bereits Ende Februar will er sich erneut mit Ärzten und Apothekern zusammensetzen. Auf der Tagesordnung steht dann unter anderem auch die Einrichtung eines Ärztehauses oder medizinischen Versorgungszentrums in Hasselroth.

Foto: Großer Bahnhof für Mediziner Kalpesh Mansuriya (mit Blumenstrauß) an seinem ersten Arbeitstag in Neuenhaßlau.

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