Dorfweiher: Angelsportverein zufrieden mit neuer Lösung

Neuenhaßlau
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Der Angelsportverein (ASV) Hasselroth begrüßt die Entscheidung der Gemeindevertretung in Sachen Dorfweiher Neuenhaßlau (wir berichteten).

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"Am 7. Januar traf die Gemeindevertretung einstimmig die Entscheidung, wie und in welchem Umfang die Böschungen des Dorfweihers gesichert gesichert werden sollen. Vorausgegangen waren auf das Betreiben von Bürgermeister Matthias Pfeifer (Soziale Wählergemeinschaft) weitere Probebohrungen und eine weitere Begutachtung durch das auch damals beauftragte Ingenieurbüro. Aufgrund der langen Zeitspanne und der daraus resultierenden neuen Erkenntnisse, konnte eine deutlich bessere und vor allem kostengünstigere Variante erarbeitet werden. Sämtlich Ergebnisse daraus wurden mit dem Landrat, der Umweltbehörde und der unteren Wasserbehörde besprochen und durch diese auch zusammen abgestimmt", so der ASV in einer Pressemitteilung.

Und weiter: "Im Dezember 2020 wurden diese Ergebnisse dem Hasselrother Gemeindegremium durch den Ingenieur Andreas Bruns, vom Büro WMEC aus Bad König vorgestellt. Bruns schätzte die Kosten der „alten Variante“ auf über ein halbe Million Euro, zuzüglich der Kosten für Straßenreparaturen und etwaiger Schäden an Häusern durch den Schwerlastverkehr (geschätzte 800 LKW 40 - Tonner) wobei die neue Variante 'nur' 150.000 Euro betragen würde. Die Fraktionen SPD und CDU meldeten daraufhin eine Bedenkzeit an, um über die Neufassung der Sanierungsvariante nachzudenken. Nach Beantwortung vieler Fragen, stellte die SPD zur ersten Sitzung im Januar einen Änderungsantrag. Dieser forderte unter anderem ein 'Monitoring' und Berichterstattung durch den 'neuen Pächter' alle zwei Jahre an den Umweltbeirat, öffentliche Zugänglichkeit, die Unterhaltskosten und den Erwerb der Lüftungsanlage durch den Pächter, nach der abgeschlossenen Arbeiten."

Für alle, so der ASV, eine Lösung mit der man gut leben könne. Dass es dafür fünf Jahre gebraucht habe, sei für alle Beteiligten sehr nervenaufreibend und belastend gewesen. "Die Forderungen nach einem Monitoring waren indes nichts Neues, sondern vom ASV sowie der Interessengemeinschaft schon damals gefordert und damals als 'nicht möglich' von ebendieser Partei abgelehnt worden. Ebenso wurde der Verfüllung des Dorfweihers damals ohne Ansehen von Kosten und vor allem ohne großes Nachfragen abgesegnet, aber sei es drum", so der ASV, letztendlich zähle das Ergebnis.

"Wir freuen uns, dass wir nun mit eingesparten 350.000 Euro einer fast gleich großen Wasserfläche diesen schönen Flecken Natur in Hasselroth erhalten können. Alle diese positiven Ergebnisse sind allein der neuen Rathausführung unter Bürgermeister Pfeiffer zuzuordnen", so der Angelsportverein abschließend.

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