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Der US-amerikanische Mutterkonzern hat die Schließung des Werks in Neuenhaßlau sowie die Verlagerung der Produktion nach Schottland angekündigt, trotz guter betriebswirtschaftlicher Ergebnisse vor Ort. Doch die Angestellten, viele davon nach Jahrzehnten der Betriebszugehörigkeit, setzen sich weiter für den Erhalt ihrer Jobs ein - auch mit Unterstützung der heimischen Politik. Die CDU-Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der CDU Main-Kinzig, Dr. Katja Leikert, und der CDU-Landtagsabgeordnete Max Schad haben den Emerson-Mitarbeitern ihre Unterstützung zugesagt. Nach einem Austausch via Video-Konferenz mit dem Betriebsrat Anfang Juli war ein Folgetermin vor Ort vereinbart worden. Dieses Gespräch fand nun statt. Mit dabei waren unter anderem der Betriebsratsvorsitzende Alen Vartanian, sein Stellvertreter Matthias Bangert sowie weitere Betriebsratsmitglieder.

Das Unverständnis für die Pläne der Geschäftsführung ist weiterhin groß – nicht nur angesichts der guten Zahlen und der einschneidenden Folgen für die Angestellten sowie ihre Familien im Falle einer Standortschließung, sondern auch, weil der Alternativstandort in Schottland nach Einschätzung des Betriebsrats kaum Einsparpotenzial biete. Hinzu kommt der hohe Spezialisierungsgrad der Mitarbeiter am Standort Neuenhaßlau. Das Know-How vor Ort im  Bereich der Prozessgasanalyse-Messtechnik habe sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Dieses Wissen lasse sich nicht einfach nach Schottland transferieren, verdeutlichten Vartanian und Bangert.

Leikert und Schad sicherten der Emerson-Belegschaft erneut ihre Unterstützung zu. Gemeinsam haben die beiden CDU-Politiker bereits entsprechende Schreiben an die Konzernführung in den USA sowie an das Bundeswirtschaftsministerium verfasst. „Es kann nicht sein, dass ein profitabler Standort wie der von Emerson in Neuenhaßlau ohne plausible Begründung geschlossen wird. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die hier größtenteils über viele Jahre hinweg beschäftigt sind, und ihre Familien wäre das ein herber Schlag. Das Fachwissen ginge unwiderruflich verloren. Unsere volle Solidarität gilt der Emerson-Belegschaft und ihren Angehörigen“, so Leikert und Schad. 

Foto: Katja Leikert und Max Schad mit den Mitgliedern des Emerson-Betriebsrates.

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