Der Glasfaserausbau im Hasselrother Ortsteil Neuenhaßlau soll im September weitergehen. Das kündigte die Breitband Main-Kinzig-GmbH an. Seit Wochen sind in mehreren Straßen offene Baustellen zu sehen, auch ein Bagger der ausführenden Firma wurde am Wegesrand geparkt. Viele Anwohner ärgerten sich in den vergangenen Wochen über diese unnatürlichen Hindernisse.
Anfang Juni hatte die Breitband Main-Kinzig GmbH mitgeteilt, dass das zuständige Tiefbauunternehmen Kurt Leitungstiefbau die vorläufige Insolvenz angemeldet hat. Damals hieß es, dass es keinen Baustopp geben werde, alle noch ausstehenden Arbeiten sollten fertiggestellt werden. „Die bisherigen Arbeiten erfolgten bis Mitte Juli 25 und wurden dann urlaubsbedingt geparkt“, heißt es dazu nun aus dem Unternehmen.
Und jetzt sollen die Arbeiten durch die Firma Kurt fertiggestellt werden. „Am 1. August lief die vorläufige Insolvenz der Firma Kurt ab und der Insolvenzverwalter hat ab diesem Zeitpunkt die Geschäfte sowie die Geschäftsführung übernommen. Die Bauarbeiten laufen weiter und das begonnene Projekt darf beendet werden“, so die Breitband Main-Kinzig GmbH zur aktuellen Situation in Neuenhaßlau. Die Gemeindeverwaltung in Hasselroth sei entsprechend informiert, an die betroffenen Bürgerinnen und Bürger Newsletter verschickt worden.
Aktuell sind laut Unternehmensangaben noch circa 600 Meter Tiefbau zu leisten: „Derzeit werden noch ein paar bauliche Genehmigungen eingeholt, kommende Woche soll es dann weitergehen. Es müssen noch ca. 65 Hausanschlüsse gebaut werden, was aber bis Ende November erledigt sein sollte. Des Weiteren sind noch Glasfaserarbeiten bis Dezember 25 auszuführen. In diesem Zuge kann es auch zu erneuten Öffnungen in den Gehwegen kommen, falls es einen Kabelstopp gibt“, so die Breitband Main-Kinzig GmbH abschließend.