Nach Notarzteinsatz: Verletzte in stehendem ICE im Bahnhof Langenselbold

Quelle: Freiwillige Feuerwehr Hasselroth

Neuenhaßlau

Die Feuerwehren Hasselroth und Langenselbold wurden am Sonntagnachmittag mit Einheiten des Rettungsdienstes zur Eisenbahnbrücke nach Neuenhaßlau alarmiert, wo eine Person von einem Zug erfasst worden sein sollte (wir berichteten). Diese Meldung bestätigte sich nach kurzer Zeit. Zwei auf der gesperrten Strecke stehende Züge wurden erkundet und aufgrund mehrerer medizinischer Ereignisse in einem Zug und dem Defekt der Klimaanlage wurde dieser, nach Weiterfahrt in den Bahnhof Langenselbold, evakuiert.

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Hierfür wurden umfangreiche Einsatzkräfte des Rettungsdienstes in Form von einer Örtlichen Einsatzstaffel, einem Sanitätszug sowie zwei Betreuungszügen nachalarmiert. Gemeinsam mit dem Einsatzleitwagen der Feuerwehr Langenselbold und der Einsatzleitung des Rettungsdienstes wurden unter Hinzuziehung von Bundes- und Landespolizei sowie dem Notfallmanager der Deutschen Bahn die Koordination am Bahnhof Langenselbold übernommen.

Circa 500 Fahrgäste wurden evakuiert und einem Sammelplatz zugeführt. Mehrere Patienten wurden vom Rettungsdienst an einem Behandlungsplatz betreut. Eine Person wurde in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Nach ca. einer Stunde konnten die Fahrgäste wieder in den Zug einsteigen und die Fahrt fortsetzen. Die Bahnstrecke Frankfurt Fulda war während der Einsatzzeit für ca. drei Stunden voll gesperrt.

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Quelle: Freiwillige Feuerwehr Hasselroth


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