Rund um die Uhr einkaufen: Hasselroth bekommt einen Tegut-"teo"

Foto: Tegut

Niedermittlau
Typographie
  • Smaller Small Medium Big Bigger
  • Default Helvetica Segoe Georgia Times

In der Gemeinde Hasselroth wird ein digitaler Verbrauchermarkt aufgestellt. Einen entsprechenden Beschluss hat die Gemeindevertretung getroffen. Aufgestellt wird der Container auf dem Parkplatz der Friedrich-Hofacker-Halle in Niedermittlau, den Zuschlag hat das Handelsunternehmen „Tegut“ erhalten.

Anfang des Jahres hatte die Gemeindevertretung auf Antrag der Sozialen Wählergemeinschaft (SWG) den Gemeindevorstand beauftragt, Angebote für die Aufstellung eines Einkaufscontainers einzuholen. Vom Behindertenwerk Main-Kinzig, das unter anderem mobile Einkaufsmärkte betreibt, kam direkt eine Absage. Der Lauber-Supermarkt im benachbarten Meerholz verabschiedete sich aus Kostengründen von den Plänen. Und Einzelhändler Herröder aus Somborn zeigte zwar Interesse, bevorzugte aber einen Standort in Neuenhaßlau, was noch weiter diskutiert werden soll.

„Tegut“ hatte laut Bürgermeister Matthias Pfeifer (SWG) sofort großes Interesse und entschied sich für den Parkplatz der Friedrich-Hofacker-Halle, was nicht allen Gemeindevertretern gefiel. „Unsere Fraktion ist sich nicht ganz einig über den Standort“, würden laut Andreas Franke (SPD) einige eine Platzierung in der Bahnhofssiedlung bevorzugen. Auch grundsätzlich gebe es Zweifel an einer derartigen Einkaufsmöglichkeit: „Wir dürfen nicht zu einer Automaten-City verkommen“, müsse abgewartet werden, ob mit diesem Angebot auch der Personenkreis erreicht werde, der eine wohnortnahe Versorgung benötige. Der SWG-Fraktionsvorsitzende Thilo Friedrich hingegen bezeichnete den Container als sinnvolle Ergänzung der Einkaufsmöglichkeiten, CDU-Fraktionschef Thorsten Rösch erinnerte daran, dass die Marktsituation in Hasselroth nicht besonders gut sei.

Der Beschluss wurde schließlich mehrheitlich bei einer Gegenstimme aus der CDU- und vier Enthaltungen aus der SPD-Fraktion getroffen. Der „Tegut“-Einkaufscontainer namens „teo“ ist 24 Stunden lang geöffnet und soll 950 Produkte auf 50 Quadratmetern anbieten. Einkauf und Bezahlung der Lebensmittel erfolgen komplett digital mittels App und Selbstscanning-Kassen, auf Personal trifft man nicht. Der Container wird mit Kameras überwacht. Die Aufstellung von „teo“ in Niedermittlau soll in den nächsten sechs bis neun Monaten erfolgen. Bürgermeister Pfeifer kündigte eine schnelle baurechtliche Genehmigung binnen 14 Tagen an.

standort teo

Standort des digitalen Einkaufsmarktes in Niedermittlau.


Anzeige

online werben

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Hans Konrad Neuroth
Anzeige
Anzeige
Anzeige

vogler banner

Anzeige
Anzeige

vogler banner

Anzeige

Online Banner 300x250px MoPo 2