Der Gastraum als „Babbelstub“

Gondsroth
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Circa 50 Hasselrother Bürger folgten der Einladung „Lasst uns miteinander babbeln“ der Sozialen Wählergemeinschaft (SWG) nach Gondsroth in die Gaststätte „La Fortuna“.

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Matthias Pfeifer, 1. Vorsitzender der SWG, freute sich über die zahlreichen Besucher und eröffnete den ersten Bürgerstammtisch. Er sei jetzt im 12. Monat, so Pfeifer. Natürlich, fügte er schmunzelnd dazu, im Amt als Bürgermeister der Gemeinde. In den letzten 12 Monaten habe sich sehr viel in Hasselroth bewegt, führte er weiter aus. Das Thema Verkehr wäre in gesamt Hasselroth ein sehr brisantes Thema, dem sich auch bisher auf vielfältige Weise seitens der Gemeinde angenommen wurde. Die ärztliche Grundversorgung sei gesichert, der Waldkindergarten, im Übrigen ein Antrag der SWG-Fraktion, sei realisiert

Nach diesem kurzen Überblick übernahmen die Vorstandsmitglieder Lisa Stichel und Thilo Friedrich die Moderation „des Miteinander Babbelns“. Dass die SWG eine Wählergemeinschaft sei, die keiner Richtungsvorgabe übergeordneter Mutterpartei folgen müsse und keinerlei Fraktionszwang herrsche, führt Lisa Stichel aus. "Außerdem machen wir nur Politik für Hasselroth. Nicht für Kreis, Land oder Bund. Wir sind niemanden verpflichtet außer uns selbst und den Hasselrother Bürgern. Bei uns kann jeder seine Meinung frei äußern, egal zu welchem Thema. Wir werden gemeinsam darüber reden, diskutieren und auch Lösungen finden", ergänzt Thilo Friedrich.

Es sei Mithilfe engagierter Mitbürgerinnen und Mitbürger schon so einiges erreicht worden und man freue sich über den großen Zuspruch, den die SWG zurzeit erfahre. Nichtsdestotrotz gebe es auch in Hasselroth die eine oder andere unerfreuliche Situation, bei der jede/r Hasselrother Mitbürger/in mithelfen könne - sei es nur durch Aufzeigen von Mängeln oder Benennen von bestimmten Situationen und Zuständen, um Hasselroth noch schöner und lebenswerter zu machen. Daraufhin kam eine Nachfrage aus dem Publikum, wo die Hasselrother Jugend nach Wegfall des Festplatzes denn hingehen soll, zum Fahrrad fahren, Körbe werfen, scaten oder sich einfach nur draußen treffen. Außerdem sei das Neuenhaßlauer JUZ in einem schlechten Zustand, die Einrichtung marode und zudem inmitten des Industriegebietes mehr als deplaziert.

Darauf habe die SWG bereits reagiert und in der vergangenen Gemeindevertretersitzung einen Antrag gestellt, bezüglich eines neuen Standortes für ein Jugendzentrum für ganz Hasselroth, konnte Jürgen Roth erwähnen. Dieser sei auch angenommen und in die entsprechenden Gremien verwiesen worden. Außerdem, ergänzt Vorstandsmitglied Thomas Wolf, beschäftigt sich bereits eine Arbeitsgruppe Jugendarbeit innerhalb der SWG mit dieser Thematik. "Es ist ein sehr komplexes Thema und ein mögliches Konzept soll für alle Jugendliche in gesamt Hasselroth realisierbar, aber auch finanzierbar sein. Wen dieses Thema interessiere und wer mitarbeiten möchte, ist herzlich willkommen und kann sich gerne mit mir in Verbindung setzen", so Wolf weiter.

Viele Themen wurden noch angerissen und werden auch für die kommenden Bürgerstammtische zum „miteinander babbeln“ für Kurzweil sorgen. Lisa Stichel beschloss die „Babbelstubb“ gegen 21:30 Uhr, bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen. Der nächste Bürgerstammtisch findet am 16.04.um 10:30 in der Pizzeria „da Enzo“ in Neuenhaßlau statt. Alle Termine und Neuigkeiten der SWG finden unter www.swg-hasselroth.de, auf Facebook und auf Instagram.

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