Große Einsatzübung in Gondsroth

Gondsroth

Es ist immer schwer für die Feuerwehren, geeignete Übungsobjekte zu finden, jetzt konnte in Gondsroth ein Rohbau für eine große Einsatzübung genutzt werden.

Harth & Schneider

Klar, dass niemand ein bewohntes Haus für eine Übung bereit stellen will, denn die Gefahr ist zu groß, dass was beschädigt geht, wenn beispielsweise ein Schlauch durch die Wohnung gezogen wird. Umso besser ist die Gelegenheit, einen Rohbau nutzen zu können. Die junge Familie im Bötzweg konnte auch schnell von der Idee überzeugt werden und fand es selbst recht spannend, was die Feuerwehr in ihrem neuen Haus so treibt. Die noch offenen Fensteröffnungen wurden abgehängt, eine Puppe versteckt und mit der Nebelmaschine Brandrauch simuliert.

Aufgabe des Angriffstrupps war es, diese Person unter Nullsicht schnell aufzufinden. Die übrigen Hausbewohner, allesamt Mitglieder der Jugendfeuerwehr, retteten sich vor dem Rauch und den Flammen auf das Fassadengerüst. Einsatz für die aus Langenselbold hinzu geholte Drehleiter: Rettung der Personen vom Gerüst. Anschließend wurde noch ein weiterer Trupp mit Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Gebäude geschickt und die Drehleiter sollte mit dem am Korb befindlichen Wenderohr noch ein Übergreifen der Flammen auf die Nachbarschaft verhindern.

Alles in allem eine gelungene Übung mit einigem an Materialaufwand, insbesondere die Wärme an diesem Tag machte den voll aufgerüsteten Einsatzkräften zu schaffen. Am Ende konnte man aber stolz und glücklich über das Geleistete ins Feuerwehrhaus zurückkehren. Dank der Familie im Bötzweg, verbunden mit der Aufforderung an die Dorfbevölkerung doch mal zu prüfen, ob nicht auch bei ihnen eine Feuerwehrübung möglich wäre.

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