Auch in diesem Jahr veranstaltete der Touristenverein Edelweiß Gondsroth e.V. eine Pilzwanderung für Mitglieder und alle Interessierten. Unter der Leitung der Pilzsachverständigen Bea Furrer-Heeg aus Meerholz ging es am Sonntag um 10 Uhr früh nach einer ausführlichen Einleitung mit Informationen rund um die Merkmale beliebter sowie giftiger Schwammerl für die rund 50 Teilnehmer in die Pilze. Kinder, Eltern und Senioren - Anfänger und Pilzkenner waren gleichermaßen vertreten.
Von Kathrin Gottlieb
Während die erfahrenen Teilnehmer eigenständig auf der Suche waren, half Furrer-Heeg besonders den Kindern schon unterwegs bei der Bestimmung der gefundenen Pilze: den Fliegenpilz lässt man stehen, darf sich aber etwas wünschen und der stolze 7-jährige Jori, Finder eines großen Hasenstäublings, wurde spontan zum Schwammerlkönig ernannt. Im Wald wies die Pilzexpertin auf die typischen "Hexenringe" des Hallimasches hin und gab den Tipp, den Knoblauchschwindling als Pizzagewürz zu nutzen.
Nach einer guten Stunde kamen die ersten Wanderer mit ihrer Ausbeute zurück zur Edelweißhütte, wo direkt mit der umfangreichen Bestimmung der Funde begonnen wurde. So manch interessanter Fund wie die Herbsttrompete wurden bewundert, es wurde festgestellt, dass Fliegenpilze auch manchmal keine Punkte mehr haben und dass der rosa Rettichhelmling zwar tatsächlich nach Rettich riecht, aber ungenießbar ist.
Geduldig nahm sich Furrer-Heeg für jeden einzelnen Teilnehmer Zeit, so dass ein jeder wusste, dass das heutige Pilzgericht zuhause sicher nur aus genießbaren Schwammerln besteht.