Thema Umgehungsstraße soll keine Showbühne sein

Gondsroth

Die Führungsspitze der Interessengemeinschaft „Umgehung für Hasselroth“ zeigt sich über eine Äußerung der Hasselrother SPD-Vorsitzenden Uta Böckel beim Heringsessen der Sozialdemokraten am Aschermittwoch „sehr überrascht“.

Stadt Schlüchtern

Ortsschild Hasselroth„Die Interessengemeinschaft bietet keinem Politiker und keiner Partei eine ‚Showbühne‘. Im Gegenteil, wir sind froh über jeden, der uns unterstützt und sich gemeinsam mit uns für unser Ziel, eine Umgehungsstraße für Hasselroth, einsetzt“, nehmen die Vertreter Bezug auf eine Äußerung von Böckel, die erklärt hatte, dass der SPD-Landtagsabgeordnete Christoph Degen in die Aktivitäten der SPD einbezogen werden solle und der CDU-Landtagsabgeordnete „Hugo Klein könne das Thema Verkehrsprobleme Hasselroth nicht für sich als Showbühne nutzen".

Die Interessengemeinschaft erklärt hierzu: „Da wir zu der jüngsten öffentlichen Sitzung alle Parteien aus Hasselroth eingeladen hatten, gab es die Möglichkeit, Herrn Degen seitens der SPD einzubinden. Wir weisen nochmals ausdrücklich darauf hin, dass alle politischen Parteien aus Hasselroth hinter der Umgehung für Hasselroth stehen. Dass Bürgermeister Uwe Scharf, der Landtagsabgeordnete Hugo Klein oder auch andere Politiker bei allen Veranstaltungen präsent waren, erklärt sich damit, dass diese Politiker von der ersten öffentlichen Sitzung an anwesend waren.“ Die Interessengemeinschaft empfinde es daher als nicht zutreffend, wenn Uta Böckel von einer „Showbühne“ spreche, auch wenn diese Worte an einem Aschermittwoch gefallen seien. „Seriös, ernsthaft und mit Nachdruck setzt sich die Interessengemeinschaft für die Umgehung ein. Wie bereits Anfang November 2013 der SPD/FDP-Fraktionsvorsitzende Christian Benzing in der Presse forderte, dass die Themen aus dem Projekt Umgehung für Hasselroth nicht für Parteizwecke instrumentalisiert werden sollen, sollte sich die SPD-Vorsitzende genau dies auch zu Herzen nehmen. Schlussendlich ist es uns wichtig, erneut zu betonen, dass die Interessengemeinschaft keine Plattform für Parteiwerbung bietet, sondern sich ausschließlich für die Umgehung Hasselroth einsetzt“, heißt es abschließend in der Stellungnahme.


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