Mit großem personellem und technischem Aufgebot hat die Firma Kanaltechnik DF-Ing GmbH in Gondsroth am vergangenen Wochenende nach bereits vorab durchgeführten Vorbereitungsarbeiten die Kanalsanierung in Gondsroth durchgeführt.
Mit großem personellem und technischem Aufgebot hat die Firma Kanaltechnik DF-Ing GmbH in Gondsroth am vergangenen Wochenende nach bereits vorab durchgeführten Vorbereitungsarbeiten die Kanalsanierung in Gondsroth durchgeführt.
Mit zeitweise über 18 Mitarbeitern und unter Verwendung von vielen Sonderfahrzeugen erfolgten die Arbeiten bei der für 48 Stunden vollgesperrten Ortsdurchfahrt und bei zum Glück größtenteils trockenem Wetter fachkompetent und ohne Zwischenfälle. Man bedient sich dabei der Inlinertechnik, das bedeutet, das in das vorhandene und sanierungsbedüftige Rohr ein Kunststoffgewebe eingebracht, welches dann „aufgeblasen“ und mittels UV-Licht zum Aushärten gebracht wird. In einem zweiten Arbeitsgang müssen dann die Hausanschlüsse wieder durch Fräsarbeiten „ausgeschnitten“ und ebenfalls versiegelt werden. Bei diesem Arbeitsgang kommt moderne „Robotertechnik“ zum Einsatz, Kanaldurchmesser, welche das „Durchschlüpfen“ eines Menschen ermöglichen, werden von Hand bearbeitet.
Bürgermeister Scharf und Bauamtsleiter Rösch waren sowohl am Samstag als auch am Sonntag zeitweise vor Ort. Da durch die Ortskanalisation von Gondsroth auch die Abwässer von Freigericht-Somborn und Freigericht-Neuses durchgeleitet werden, waren auch Mitarbeiter des Abwasserverbandes mit im Einsatz, die durch entsprechendes „Einstauen“ den Durchfluss soweit hinauszögerten, das die Arbeiten in Ihrem Ablauf nicht gestört wurden. Das trockene Wetter verhalf dann noch obendrein zum Gelingen.
Scharf und Rösch waren beeindruckt von der zügigen Abwicklung und ließen sich vom Bauleiter, Herrn Förster, als auch von den Mitarbeitern vor Ort die Arbeitsschritte erläutern. „Ich habe großen Respekt vor den Mitarbeitern der Firma, die zum Erhalt einer gesunden Umwelt durch „unsere Kanäle“ hindurchkriechen. Der Dank der Gemeinde gilt aber auch den geduldigen Anwohnern, die sich noch einmal auf eine Vollsperrung am darauffolgenden Wochenende für die Ausführung der Restarbeiten einstellen müssen“, so Bürgermeister Scharf, der überdies kein Verständnis dafür aufbringen konnte, das viele Autofahrer die bereits im Freigericht und Neuenhasslau kenntlich gemachte Vollsperrung mißachteten und mit ihrer versuchten Durchfahrt teilweise nicht nur die Bauarbeiten behinderten, sondern auch die dort tätigen Arbeiter gefährdeten. „Wer Absperrbaken entfernt, Feldwege illegal benutzt und durch planloses Zickzackfahren quer durch Gondsroth die Bürger zusätzlich belastet, der kann kein Verständnis, sondern eher ein Verwarnungsgeld erwarten.“
Mit den Arbeiten am kommenden Samstag wird dann die rund 200.000 Euro teure Sanierungsmaßnahme abgeschlossen sein.
Foto: Bürgermeister Scharf und Bauleiter Förster mit Mitarbeiter.
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