Enttäuscht zeigte sich der SPD-Landtagsabgeordnete Christoph Degen über die Antwort auf seine kleine Anfrage betreffend den Lärmschutz an der L 3339 in Gondsroth.
Mit dieser Initiative wollte er in Erfahrung bringen, ob eine Umgehungsstraße für den lärmgeplagten Ortsteil Hasselroths noch eine Chance hat.
In seiner Antwort habe ihm Staatsminister Tarek Al-Wazir jedoch eine ziemlich klare Absage für die Ortsumgehung gegeben. In seiner Antwort habe der Verkehrsminister klar angeführt, dass die finanziellen und personellen Ressourcen für das Bauvorhaben einer Ortsumgehung für Hasselroth nicht zu Verfügung stünden und das Ministerium Prioritäten an andere Stelle gesetzt habe. „Zwar ist in einer Untersuchung von Hessen Mobil festgestellt worden, dass die Lärmhöchstgrenzwerte sowohl tagsüber, als auch nachts überschritten werden, jedoch wird hier wohl kein Handlungsbedarf gesehen“, bedauert Degen. Auch sei auffällig, dass in Zukunft mit einem stark steigenden Lärmpegel gerechnet werden müsse. „Die Untätigkeit der Verantwortlichen in Wiesbaden macht mich fassungslos“, sagte der Landtagsabgeordnete.
Der Verkehrsminister biete lediglich an, dass bei einer Überschreitung des Auslösegrenzwertes Lärmschutz als freiwillige Leistung auf der Grundlage haushaltsrechtlicher Regelungen gewährt und im Rahmen vorhandener Mittel durchgeführt werden könnten. „Diese Maßnahme hilft weder im Sommer, noch leistet sie einen Beitrag zur Verkehrsreduzierung. Zudem werden die Anwohner zu Bittstellern“, so Degen.
„Zumindest unter der derzeitigen Landesregierung ist mit keiner weiteren Bewegung mehr zu rechnen“, bedauert Degen. Er bleibe am Ball und werde sich weiter für eine Entlastung der Menschen in Gondsroth einsetzen, versicherte der Abgeordnete.
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