Wieder Streit über Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in der Ortsdurchfahrt von Gondsroth.
Laut Bürgermeister Uwe Scharf soll es ein neues Gutachten von der Straßenverkehrsbehörde „Hessen Mobil“ geben, die eine Erweiterung der Tempo-30-Zone vom Ortseingang aus Richtung Neuenhaßlau bis zum alten Friedhof nicht für nötig erachtet. Allerdings habe er bislang vergeblich versucht, an dieses Gutachten zu kommen, dessen Ergebnis gegensätzlich zu den Untersuchungen sein soll, die die Gemeinde in Auftrag gegeben hatte, so der Hasselrother Rathauschef.
Bei einem Behördentermin sei ihm bestätigt worden, dass weitere Geschwindigkeitsbegrenzungen in der Durchfahrt des Hasselrother Ortsteils nicht geplant seien. „Neben der Aufrechterhaltung unserer Forderungen gegenüber dem Ministerium habe ich vor mehreren Wochen ein Exemplar dieses Hessen-Mobil-Gutachtens erbeten. Bis heute habe ich darauf nur vertröstende Antworten erhalten“, erklärte Scharf auf der Gemeindevertretersitzung am Donnerstagabend. Er sprach von einem „Ping-Pong-Spiel“ und will an einem Treffen mit den Landtagsabgeordneten im Rahmen an einer Bauausschusssitzung in den nächsten Wochen festhalten, um da über die Verkehrslage in Gondsroth zu diskutieren.
„Ich frage öffentlich und deutlich, welche Hinderungsgründe denn bestehen, ein Gutachten der Gemeinde zu übergeben, wenn man nichts zu verbergen hat und den offenen sachbezogenen Dialog suchen will. Wir fühlen uns im Gemeindevorstand hingehalten“, zweifelte Scharf die Existenz des Gutachtens „infolge des ministeriellen Gebarens“ sogar an.
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