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Diesen Plan verfolgen die Ehepaare Beate und Thomas Schreiber sowie Wencke und Dominik Oestreicher, die zu diesem Zweck auch eine gemeinsame Gesellschaft gegründet haben. Es ist „ein herausforderndes aber auch ein lohnendes Projekt“, wie sie anlässlich des Besuches der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler (SPD) berichteten.

Die stattliche Hofreite am Brunnenweg 9 besteht aus einem Wohnhaus und zwei großen Scheunen, die Gebäude waren viele Jahre leerstehend und ungenutzt. „Das Wohnhaus und die gegenüberliegende Scheune sind Kulturdenkmäler, die seitliche Scheune nicht“, erläuterte Thomas Schreiber. Er hat das Anwesen geerbt und sich intensive Gedanken gemacht über eine sinnvolle und langfristige Nutzung. Das mittelfristige Ziel sei nun eine attraktive Ferienanlage für Gäste mit gehobenen Ansprüchen. Dabei sollen wesentliche Bereiche und vor allem die historische Elemente weitgehend erhalten bleiben. Auf Grundlage dieses  nachhaltigen Konzepts  wurde ein entsprechender Antrag auf Unterstützung durch das Förderprogramm Hessische  Regionalentwicklung gestellt und vom Main-Kinzig-Kreis bewilligt. Maßgeblich hierbei war auch, dass auch die Spessart Tourismus und Marketing GmbH  dieses Projekt ausdrücklich befürwortete.

„Ich freue mich, dass wir dieses mutige Vorhaben mit 100.000 Euro unterstützen können“, sagte Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler nach ihrem Rundgang. „Hier entsteht eine weitere Attraktion in unserer Spessartregion“, ist die Tourismusdezernentin überzeugt. Auch Bürgermeister Rainer Schreiber zeigte sich rundum zufrieden, dass dieses schön gelegene Anwesen „nun wieder wachgeküsst und liebevoll hergerichtet wird“. Die detaillierten Pläne sehen vor, das die baufällige seitliche Scheune abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt wird. Der Neubau wird sich in der Gestaltung an der ehemaligen Scheune orientieren und zwei Ferienwohnungen enthalten, die im Erdgeschoss wird zudem barrierefrei entstehen. Wie Thomas Schreiber versicherte, wird sich der Neubau in die Hofstruktur insgesamt gut einfügen und moderne mit historischen Elementen verbinden.

Nach den Vorstellungen von Beate und Thomas Schreiber sowie Wencke und Dominik Oestreicher soll in der weiteren Entwicklung das Wohnhaus ebenfalls zu Ferienwohnungen umgebaut werden. dabei sollen möglichst viele Aspekte des historischen Gebäudes bewahrt werden. In der gegenüberliegenden Scheune ist außerdem ein Spabereich geplant. Diese Projekte werden voraussichtlich über die Dorfentwicklung gefördert, wie Bürgermeister Schreiber berichtet. „Wir haben sowohl bei der Gemeinde als auch im Landratsamt eine sehr positive Begleitung für unser Anliegen erfahren“, schilderten die Bauleute. Eine große Herausforderung sei der Denkmalschutz, doch auch auf diesem Feld konnte in enger Abstimmung eine konstruktives Ergebnis erzielt werden. Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, Bürgermeister Rainer Schreiber sowie Johannes Michel als Leiter der Abteilung Entwicklung ländlicher Raum wünschten gemeinsam dem Projekt einen reibungslosen Verlauf und sicherten ihre weitere Unterstützung zu. „Uns verbindet das große Interesse, dass dieses Feriendomizil möglichst bald unsere Region bereichert“, ergänzte die Tourismusdezernentin abschließend.

Foto (von rechts) Bürgermeister Reiner Schreiber, Abteilungsleiter Johannes Michel, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, Thomas und Beate Schreiber sowie Wencke und Dominik Oestreicher.



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