Im Mittelpunkt des Treffens stand die Vorstellung des aktuellen Stands der Vorplanungen. "Auf der vorgesehenen Fläche könnte eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von etwa 7,5 Megawattpeak (MWp) entstehen. Ergänzend wird die Integration eines Stromspeichers mit einer Kapazität von circa 10 Megawattstunden (MWh) geprüft, um die erzeugte Energie effizienter nutzen und Netzschwankungen ausgleichen zu können. Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs lag auf den anstehenden Planungsschritten. Themen wie die Umweltkartierung, die Vorbereitung der erforderlichen Unterlagen für das Bebauungsplanverfahren sowie die Netzverträglichkeitsanträge bei der Kreiswerke Main-Kinzig-Kreis GmbH wurden intensiv erörtert. Dabei wurde deutlich, dass eine sorgfältige Abstimmung mit allen beteiligten Stellen und die Berücksichtigung ökologischer Belange zentrale Bestandteile der Projektentwicklung sind", berichtet die Energiegenossenschaft.
Einigkeit habe bei allen Gesprächsteilnehmern darüber bestanden, dass der geplante Bau der Freiflächenanlage durch eine Bürgerenergiegenossenschaft große Chancen für die Region biete: "Insbesondere die Möglichkeit zur direkten finanziellen Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger wurde als wichtiger Beitrag zur Stärkung der regionalen Wertschöpfung und zur Sicherung einer nachhaltigen Energieversorgung in Bürgerhand hervorgehoben. Dieses Gespräch kann ein gelungener Auftakt für die weitere Zusammenarbeit sein“, betonte Josef Keller. „Sehr gerne stehen wir bereit, das Projekt auch den politischen Gremien der Gemeinde Jossgrund im Detail vorzustellen und gemeinsam die nächsten Schritte zu gestalten. Die Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal eG sieht in dem Projekt einen wichtigen Baustein für die regionale Energiewende und setzt weiterhin auf einen offenen Dialog mit Kommune, Politik und Bürgerschaft."
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de