„Eine einmalige Chance für den ländlichen Raum“

Sie stellten sich den Fragen der Bürgerinnen und Bürger aus Jossgrund (von links): Rainer Schreiber (Bürgermeister Jossgrund), Simone Roth (Geschäftsführerin Breitband Main-Kinzig), Steffen Reith (Moderator, Bensing & Reith), Winfried Ottmann (Aufsichtsratsvorsitzender Breitband Main-Kinzig), Andreas Müller (Vodafone-Projektleiter) und Mathias Faubel (Vodafone-Projektleiter).

Jossgrund
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Noch in diesem Jahr möchte die Breitband Main-Kinzig GmbH mit ihrem Glasfaserausbau in Jossgrund beginnen.

Um die Bürgerinnen und Bürger ausführlich über dieses Projekt zu informieren, veranstaltete die Kreistochter am Dienstagabend im Oberndorfer Bürgerhaus einen Informationsabend. Das Interesse war groß, Fragen gab es viele. Denen stellten sich Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Aufsichtsratsvorsitzender Winfried Ottmann (CDU), Jossgrunds Bürgermeister Rainer Schreiber (SPD), Tiefbauarchitekt Axel Eiring und die Vodafone-Projektleiter Andreas Müller und Mathias Faubel.

Jossgrund habe schon früh erkannt, dass Glasfaser wichtig für die Zukunft sei, sagte Rainer Schreiber. Das würden auch die aktuellen Zahlen belegen: 67 Prozent der Besitzer aller anschlussfähiger Gebäude haben schon eine Grundstückseigentümererklärung abgegeben. Damit belegt Jossgrund knapp hinter Freigericht Platz vier aller Kommunen, in denen ausgebaut wird. „Die Quote ist gut, reicht mir aber noch nicht“, sagte der Bürgermeister, „nach dieser Veranstaltung möchte ich mit Ihnen gemeinsam die 80-Prozent-Marke knacken. Der Glasfaserausbau ist für den ländlichen Raum eine einmalige Chance.“

Ähnlich euphorisch zeigte sich auch Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth: „Jossgrund ist gut im Rennen“, sagte sie. Deshalb startet die Breitband Main-Kinzig Ende dieses Jahres mit ihrem Ausbau in Pfaffenhausen – dem Ortsteil, der mit 73 Prozent bisher die meisten Glasfaser-Bestellungen abgegeben hat. Dann folgen die Orte Lettgenbrunn, Oberndorf, Burgjoß und Villbach. Simone Roth betonte: „Wir lassen kein Rosinenpicken zu. Jeder, der Glasfaser haben möchte, und bei dem wir förderrechtlich ausbauen dürfen, bekommt einen Anschluss.“

Moderiert wurde die Veranstaltung von Steffen Reith (Kommunikationsagentur Bensing & Reith), der Winfried Ottmann fragte, warum Bund, Land und Kreis das Projekt mit einer hohen Summe an Fördermitteln unterstützen. „Ganz einfach, weil das Projekt eine Investition in die Zukunft ist“, sagte Ottmann. „Wir bauen ein Netz für die Bürger des Main-Kinzig-Kreises. Und das fördern Bund, Land und Kreis mit insgesamt 200 Millionen Euro.“ Tiefbauarchitekt Axel Eiring machte mit technischen Aussagen deutlich, warum ein Glasfaseranschluss für die Zukunft wichtig ist: „Sie können mit schnellen Bandbreiten und ohne Störungen im Internet surfen. Um den Glasfaseranschluss zu realisieren, werden wir 60 Zentimeter tief graben, Leitungen verlegen und dann wird alles wieder so hergestellt, wie es vor dem Ausbau war. Sie müssen sich also keinerlei Sorgen um Schäden an Ihrem Gebäude machen.“

Wer die schnellen Bandbreiten nutzen möchte, kann einen Vertrag beim Diensteanbieter Vodafone abschließen. Das Telekommunikationsunternehmen ist zurzeit der einzige Netzanbieter, „in Zukunft können aber auch andere dazukommen, weil das Netz offen für alle ist“, garantierte Simone Roth. Vodafone-Projektleiter Andreas Müller sagte: „Heutzutage läuft alles über das Internet. Homeschooling, Homeoffice und die Telemedizin sind nur einige Bereiche, für die ein Glasfaseranschluss wichtig ist.“

Egal, ob Bürgerinnen und Bürger einen Vertrag bei der Vodafone abschließen oder nicht: „Wichtig ist, dass sie die Grundstückseigentümererklärung abgeben und sich einen Anschluss bestellen“, erklärte Simone Roth. „Denn Glasfaser steigert enorm den Wert ihrer Immobilie und wird für die Zukunft entscheidend sein.“ Für eine Glasfaser-Bestellung muss man lediglich eine Grundstückseigentümererklärung (GEE) unter www.breitband-mkk.de/gee einreichen. Die Bürgerinnen und Bürger aus Jossgrund bekamen nach der Veranstaltung vor Ort die Möglichkeit, eine GEE zu unterzeichnen – und nahmen diesen Service auch fleißig wahr.

Das waren die wichtigsten Fragen bei der Bürgerversammlung:

Können Glasfaserkabel auch über eine vorhandene Mehrsparteneinführung ins Gebäude gelegt werden?

Eine Mehrsparteneinführung ist in den meisten Fällen die sauberste und sicherste Methode für die Einführung von Kabeln ins Gebäude und wird deshalb auch beim Glasfaserausbau gern genutzt. Wenn die Glasfaserleitungen gut verdichtet werden können, dann wird die Mehrsparteneinführung definitiv verwendet, um einen Anschluss zu setzen.

Was müssen Bürgerinnen und Bürger im Falle eines Neubaus beachten, wenn sie Glasfaser haben wollen?

Es dürfen nur Gebäude angeschlossen werden, die bereits stehen. Alle Leitungen gehen aber auch an den Baulücken vorbei. Das bedeutet, dass die Breitband Main-Kinzig Reserven berücksichtigt, sollten diese leerstehenden Plätze noch bebaut werden. Im Falle eines Neubaus sollen die Bürgerinnen und Bürger unbedingt daran denken, ein Leerrohr bis zum Gehweg mitzuverlegen, damit dann später das Glasfaserkabel dort ganz unkompliziert durchgeführt werden kann.

Gibt es schon einen konkreten Ausbauplan und eine Reihenfolge, wann in welcher Straße gebaut wird?

Nein, den gibt es in Jossgrund noch nicht. Bürgerinnen und Bürger müssen sich aber keine Sorgen machen: Drei bis vier Wochen vor dem Bau werden sie kontaktiert, um einen Termin für eine Hausbegehung festzulegen. Bei dieser Hausbegehung wird besprochen, wo der Hausübergabepunkt gesetzt wird, und es werden letzte Fragen geklärt. Man muss also keine Angst haben, etwas zu verpassen – selbst, wenn man im Urlaub ist.

jossgrundbreitbandmkkk az

Sie stellten sich den Fragen der Bürgerinnen und Bürger aus Jossgrund (von links): Rainer Schreiber (Bürgermeister Jossgrund), Simone Roth (Geschäftsführerin Breitband Main-Kinzig), Steffen Reith (Moderator, Bensing & Reith), Winfried Ottmann (Aufsichtsratsvorsitzender Breitband Main-Kinzig), Andreas Müller (Vodafone-Projektleiter) und Mathias Faubel (Vodafone-Projektleiter).


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