Ein Höhepunkt des Langenselbolder Kultursommers steht vor der Tür. Am kommenden Sonntag präsentiert der Stadtmarketingverein ein musikalisches Erlebnis der Extraklasse.
Lokale Musiker und Geflüchtete gestalten ein gemeinsames Konzert zugunsten der Initiative „Selbold Hilft.“ Mit dabei, der bundesweit bekannte Sänger Jermaine Alford aus Freigericht. Besonders gespannt darf das Publikum auf den Auftritt von Chaza sein, die nicht nur auf Arabisch singt, sondern dazu eine große Überraschung im Gepäck hat.
Der musikalische „Culture Clash“ verspricht eine bunte Reise durch unterschiedliche Musikstile und Kulturen zu werden. Ab 17 Uhr verbinden sich in der Klosterberghalle vertraute Klänge mit exotisch anmutenden Instrumenten und Rhythmen. Mit dabei Musiker der Gruppe Bridges – eine interkulturelle Musikinitiative aus Frankfurt, in der geflüchtete und beheimatete Profimusiker aus aller Welt zusammen spielen. Vor einem guten Jahr gegründet, verbinden die Mitglieder diverse Einflüsse aus ihren jeweiligen Herkunftsländern. Traditionelle und moderne Klänge, orientalische und europäische Stile treffen gleichberechtig aufeinander und begeistern Zuschauer auf zahlreichen Konzerten weit über die Region hinaus. Aber auch in Langenselbold lebende Flüchtlinge bereichern die Veranstaltung. So präsentieren sie unter Anderem traditionelle Kreistänze, mit denen sie bereits die Besucher auf dem zweiten Tag der Vereine begeistert haben.
Ein weiterer Höhepunkt verspricht der Auftritt von Sängerin Shaza zu werden, die nicht nur auf Arabisch singt, sondern dazu mit einer ganz besonderen Überraschung für das Publikum aufwartet. Seit zwei Jahren lebt die Syrerin mit ihren beiden Kindern in Deutschland und hat derzeit in Langenselbold eine neue Heimat gefunden. Begeleitet wird ihr Gesang unter anderem von Bridges-Mitglied Mustafa, auf der Oud, einer traditionellen arabischen Laute. Den Kontakt zur Sängerin hat Melanie Felden von „Selbold Hilft“ hergestellt. „Ich habe eine Aufnahme von Shaza gehört, sie hat eine wirklich außergewöhnliche Stimme“, freut sich Christin Mohn vom Stadtmarketingverein. Auch Jermaine Alford sorgt mit seiner Band für Stimmung in der Klosterberghalle. Der Freigerichter hat es mit seiner warmen Soulstimme 2008 unter die Top Ten bei der TV-Show „Deutschland sucht den Superstar“ geschafft und genießt seitdem überregionale Bekanntheit. Wie alle anderen Mitwirkenden verzichtet er beim „Culture Clash“ auf seine Gage, um die Langenselbolder Flüchtlingshilfe zu unterstützen. „Wir verlangen an diesem Abend keinen Eintritt, freuen uns aber natürlich über Spenden für die Flüchtlingshilfe", erklärt Mohn.
Übrigens, wer Lust hat, sich musikalisch an dem bunten Konzertereigniss zu beteiligen, kann ganz spontan am Ende des Abends auf die Bühne gehen. Doch nicht nur musikalische, auch kulinarische Leckerbissen warten am Sonntag auf die Besucher. So sorgt die Tagespflege für Senioren der Fuest-Familienstiftung gratis mit köstlichem Fingerfood für das leibliche Wohl der Gäste. „Wir haben eine überwältigende Unterstützung für unsere Veranstaltung erfahren“, freut sich Mohn. „Selbst die Technikfirma kommt uns preislich entgegen.“
Der musikalische „Culture Clash“ beginnt am Sonntag, 16. Juli, ab 17 Uhr in der Klosterberghalle. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen zu dieser und weiteren Veranstaltungen des Langenselbolder Kultursommers gibt es im Internet auf www.langenselbolder-kultursommer.de und auf den Facebook-Seiten des Stadtmarketingvereins.
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