Die JU weist die Bedenken der Langenselbolder Sozialdemokraten zurück und möchte die Debatte zum Thema Kinzigsee versachlichen.
Dazu plant die Junge Union einen Workshop zum Thema Kinzigsee für interessierte Jugendliche.
„Was wir jetzt brauchen sind klare Fakten und Tatsachen. Die Stadt hat den Auftrag bekommen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und muss ergebnisoffen alle Möglichkeiten in Betracht ziehen“, erklärt der JU-Vorsitzende Florian Gibbe zu Beginn einer Pressemeldung der Jungen Union Langenselbold.
Der Vorstand der Langenselbolder Jungen Union ist weiterhin davon überzeugt, dass es der richtige Weg ist, den Bürgerinnen und Bürgern die Wahl über die Möglichkeiten zur Haushaltskonsolidierung einzuräumen. „Die Bürger haben sich für die Durchführung eines Bürgerentscheides ausgesprochen. Sobald die rechtliche Prüfung erfolgreich ist, sind alle Bürger Langenselbolds dazu aufgerufen, die Sachfrage zu entscheiden. Nach wie vor begrüßen wir diesen demokratischen Prozess und freuen uns, dass sich so viele Bürger für Lokalpolitik interessieren“, meint Gibbe.
„Es ist jetzt Zeit, dass in der ganzen Debatte neben den politischen Kräften auch endlich mal diejenigen zu Wort kommen, die das Thema Freizeit und insbesondere Kinzigsee gerade in den vergangenen Sommerferien wohl am meisten betroffen hat“, so Gibbe weiter. Angesprochen seien damit alle interessierten jungen Leute im Alter von 14 bis 30 Jahren, heißt es weiter. Dazu lädt die Junge Union in den kommenden Wochen zum gemeinsamen Workshop ein, bei dem Möglichkeiten diskutiert werden sollen, den Kinzigsee attraktiver zu gestalten. Sollte dabei das Thema Verpachtung aufkommen, werde die Junge Union es ergebnisoffen angehen. „Wir wollen die beste Lösung für die Langenselbolder Bürger finden und versteifen uns daher nicht auf eine Antwortmöglichkeit“, betont Gibbe.
Die SPD beharrt hingegen weiter auf „ihrem zentralen Wahlkampfthema“, wie sie in einer Pressemitteilung schreibt. Verwunderlich sei es der JU mangelnde Koalitionstreue vorzuwerfen. „Dabei scheint man zu vergessen, dass die JU als Jugendorganisation der CDU unabhängig ist und selbst auch an keinen Koalitionsvertrag gebunden ist“, wundert sich die stellvertretende JU-Vorsitzende Patricia Reitz. „Bei uns kann jeder mitmachen und seine Ideen einbringen, frei von parteipolitischen Zwängen.“
Einer sachlichen Debatte stehen ebenfalls die momentan kursierenden Gerüchte im Weg. Behauptungen seitens der SPD über das „Wegfallen“ von Surfshop und Anglerverein lassen die Gestaltungsmöglichkeiten eines Pachtvertrags bewusst außen vor. „Anstatt die Bevölkerung mit dieser Art von Panikmache zu täuschen, sollte man sachlich über die Vor- und Nachteile einer Verpachtung streiten“, stellt Gibbe klar.
Zweifelhaft sei es aus Sicht der Jungen Union auch, wenn die SPD einerseits behauptet, keinen Sündenbock suchen zu wollen, andererseits aber den Stadtverordneten Patrick Heck heftig dafür zu schelten, dass er seine Bürgerrechte wahrnimmt und sich für die Bürgerinitiative BIS engagiert. „Dafür gibt es ein klares Wort: Doppelmoral. Für uns ist jetzt ganz klar. Der Vorstand der JU Langenselbold steht geschlossen hinter Patrick Heck“, bekräftigt Gibbe.
Schließlich betonen Gibbe und Reitz, wie wichtig die sachliche Auseinandersetzung und der Austausch von Argumenten sind. Hierzu lädt die Junge Union in Kürze gesondert zu einem Kinzigsee-Workshop ein. Aus Sicht der JU müssen jetzt alle politischen Kräfte im Interesse der Bürger anfangen ergebnisoffen an der Sachlage arbeiten.
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