Vogelsafari am Ruhlsee

Langenselbold
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Er liegt in einer Landschaft, die stark von Freizeitaktivitäten beansprucht ist. Dennoch hat sich der Ruhlsee zu einem Dorado seltener Vogelarten entwickelt.

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Am Samstag, 14. September, organisiert die Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V. (HGON) eine etwa zweistündige Exkursion zu dem seit 1980 unter Naturschutz stehenden Gewässer.

Der Ruhlsee hat es in sich: Nur hier und nirgends sonst in Hessen hat der Flussuferläufer immer wieder versucht, zu brüten. Bisher ist es ihm zwar leider nicht gelungen, die Brut zu vollenden. Doch das kann noch werden. Bei der Exkursion werden die Teilnehmer voraussichtlich noch andere Raritäten zu sehen bekommen: Etwa den Flussregenpfeifer, Silberreiher oder seltenere Entenarten wie Spieß- oder Schnatterente. Mit etwas Glück könnte sogar ein Fischadler beobachtet werden.

In den letzten Tagen trafen Vogelbeobachter am See noch Rotschenkel, Grünschenkel oder Waldwasserläufer an. Alpenstrandläufer und Knutt sowie Brandgänse werden dort immer wieder gesichtet. „Das renaturierte Gebiet mit europäischem Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Gebietsschutzstatus zeigt in den letzten Jahren ein hohes Potential. Auch Kiebitz und Haubentaucher brüteten in den letzen Jahren dort“, sagt der Biologe Dr. Ralf Sauerbrei vom Arbeitskreis Main-Kinzig der HGON.

Doch ein Teil der Bruten ist immer wieder gefährdet. Während das Südufer komplett gesperrt ist, dürfen die anderen Abschnitte des Gebietes, wie es die Vorgaben für Naturschutzgebiete bestimmen, nur auf den vorgeschriebenen Wegen betreten werden. Hunde müssen angeleint werden. Doch leider hält sich nicht jeder an diese im Sinne des Naturschutzes nötigen Beschränkungen. Damit ist die Entwicklung der dortigen Vogelwelt nicht nur während der Brutzeit durch die häufigen Störungen stark bedroht.

Die Exkursion am Samstag, 14. September, startet um 10.30 Uhr statt und wird geleitet von Dr. Ralf Sauerbrei, dem stellvertretenden Landesvorsitzendem der HGON. Treffpunkt ist vor den Gaststätten am Kinzigsee-Strandbad. Die Teilnahme ist kostenlos, um Spenden wird gebeten. Wer ein Fernglas oder Spektiv besitzt, sollte es mitbringen.

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