Käthe-Kollwitz-Schule gut auf Fernunterricht vorbereitet

Langenselbold
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Nachdem der Präsenzunterricht seit März erst komplett ausgesetzt und dann teilweise wieder gestartet wurde, befand sich an der Käthe-Kollwitz-Schule zuletzt bis zu den Sommerferien pro Tag jeweils etwa ein Jahrgang im Unterricht.

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Um sich über die Situation der Schule unter Corona-Bedingungen zu informieren, sprach der SPD-Landtagsabgeordnete Christoph Degen mit Schulleiterin Gabriele Zimmerer.

„Als Pilotschule für Digitalisierung im Main-Kinzig-Kreis waren wir verhältnismäßig gut auf die Situation vorbereitet“, sagt die Schulleiterin im Hinblick auf den Fernunterricht. Die Lehrkräfte hätten seit etwa einem Jahr schulische Mailadressen, seien technisch und pädagogisch gerüstet. Für integrierte Gesamtschulen stelle die Corona-Pandemie dennoch eine große Herausforderung dar, denn die Schülerinnen und Schüler lernen normalerweise nicht nur im Klassenverband, sondern neben den Fächern auch im Kurssystem. Da durch die Corona-Gefahr jedoch keine Gruppenwechsel zugelassen sind, müssen nun die Lehrkräfte verschiedene Angebote innerhalb eine Lerngruppe abdecken. Dabei werde derzeit viel auf Teamlösungen unter den Lehrkräften gesetzt, was durch nebeneinanderliegende Klassenzimmer erleichtert wird. Da bis zum Zeitpunkt des Gesprächs kurz vor den Sommerferien noch nicht feststand, wie es im neuen Schuljahr weitergehen soll, sagte Zimmerer: „Wir haben uns auf alle Eventualitäten eingestellt.“ So seien die Lehrkräfte darauf vorbereitet den Unterricht ganz normal durchzuführen, wechselweise in zwei Gruppen, das Fernunterrichtsangebot weiter auszubauen oder innerhalb der Klasse in unterschiedlichen Kursniveaus zu unterrichten. „Es ist erfreulich, dass die Käthe-Kollwitz-Schule so gut vorbereitet ist, es wäre schön, wenn jede Schule technisch so ausgestattet wäre“, sagt Degen. Die Krise mache noch deutlicher, was fehle. Daher sei es wichtig, dass das Land Hessen die Digitalisierung in der Schule endlich weiter vorantreibe und die Schulträger überhaupt bei der Modernisierung besser unterstütze. Degen sprach sich dafür aus, dass nicht nur alle Schülerinnen und Schüler über den Zugang zu einem Tablet oder anderen Endgerät haben müssen, sondern auch dafür, dass alle hessischen Lehrkräfte über ein Dienstgerät verfügen.

Foto: Mit Schulleiterin Gabriele Zimmerer sprach der SPD-Landtagsabgeordnete Christoph Degen über die aktuelle schulische Situation.

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