Langenselbold: Verschütteter Arbeiter aus Baugrube gerettet

Langenselbold
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Die Feuerwehr Langenselbold wurde am Mittwochnachmittag gegen 13:30 Uhr zu einer Person in Zwangslage auf einer Baustelle in der Industriestraße alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wurde bekannt, dass ein Bauarbeiter in einer Baugrube verschüttet wurde, weshalb zeitnah die Feuerwehr Hanau mit weiterem Rüstmaterial nachgefordert wurde. In der Folge wurde der Bauarbeiter erstversorgt und die Baugrube mit Spundwänden und Bausprießen abgestützt, um ein weiteres Nachrutschen des umliegenden Erdreichs zu verhindern.

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Zudem wurde ein Pavillon als Sonnenschutz aufgestgellt. Anschließend konnte der Verschüttete, auch unter Mithilfe seiner Kollegen mit einem Bagger, ausgegraben und aus der Baugrube befreit werden. Hierzu wurde auch die Drehleiter in Stellung gebracht, musste letztendlich aber nicht mehr zum Einsatz kommen, da der Arbeiter mit Muskelkraft aus der Grube gehoben werden konnte. Er war die gesamten Rettungsarbeiten über wach und ansprechbar, wurde aber dennoch zur weiteren Abklärung seiner Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in ein umliegendes Krankenhaus geflogen. Der Hergang des Arbeitsunfalls wird nun durch die ebenfalls eingesetzte Polizei ermittelt.

Die Industriestraße war für die Rettungsarbeiten rund zwei Stunden vollgesperrt. Die Absperrungen wurden jedoch einmal mehr nicht ernst genommen, was dazu führte, dass das Absperrmaterial wiederholt von Verkehrsteilnehmern eigenständig abgebaut wurde, um dennoch in die Straße einzubiegen und dann festzustellen, dass die Straße nicht ohne Grund gesperrt war. Ein Fahrzeuglenker fuhr gar eine Blitzleuchte kaputt und entfernte sich schnell von der Einsatzstelle, als er von Einsatzkräften auf den Schaden angesprochen wurde. Sein Kennzeichen wurde an die Polizei weitergegeben.

Die Feuerwehr Langenselbold war mit fünf Fahrzeugen und 17 Einsatzkräften rund zweieinhalb Stunden im Einsatz.

Text und Fotos: Freiwillige Feuerwehr Langenselbold

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