50 neue Sozialwohnungen in Langenselbold

Foto: Frankfurter Bogen_ HA

Langenselbold
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Mit rund 6,4 Mio. Euro beteiligt sich das Land Hessen am Bau von fünf Mehrfamilienhäusern in Langenselbold. Den Förderbescheid übergab Staatssekretär Jens Deutschendorf vom Wirtschafts- und Wohnbauministerium heute vor Ort. Bei einem Gesamtvolumen der Baumaßnahme von mehr als 8,4 Mio. Euro sind davon 4,6 Mio. Euro ein Darlehen und 1,8 Mio. Euro ein Finanzierungszuschuss. Bauherr ist die LGS Pappelried GmbH, eine Tochter aus der Firmengruppe des Immobilienentwicklers und -investors Thomas A. Neisemeyer aus Hanau.

Die Stadt Langenselbold hat sich mit einem vergünstigten Grundstückskaufpreis beteiligt. 

„Bauherren und Städte sind wichtige Partnerinnen und Partner bei der Umsetzung unseres Ziels, dass jede und jeder in Hessen eine angemessene Wohnung zu einem bezahlbaren Preis finden kann“, sagte Staatssekretär Deutschendorf. „Insbesondere Haushalte mit geringem Einkommen haben es auf dem Wohnungsmarkt oft schwer. Diese Haushalte zu unterstützen ist mir deshalb ein ganz besonderes Anliegen“, so Deutschendorf. Bis 2024 stellt das Land Hessen für die Wohnraumförderung insgesamt 2,2 Mrd. Euro bereit. 

„Wohnraum, insbesondere bezahlbarer Wohnraum, ist im Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main ein knappes und begehrtes Gut. Demgegenüber steht eine Vielzahl an Menschen, die händeringend auf der Suche nach Mietwohnungen sind, die sie sich leisten können. Durch das Zusammenspiel aller Akteure, der LGS Pappelried GmbH, des Landes Hessen und der Stadt Langenselbold, ist es hier vor Ort in spürbarem Umfang gelungen, ein Angebot zu schaffen, das den Bedürfnissen vieler Privathaushalte gerecht wird und das zur Entlastung der angespannten Wohnraumlage beiträgt. Allen Beteiligten gilt mein aufrichtiger Dank“, sagte Timo Greuel, Bürgermeister von Langenselbold.

Durch die Kooperation der LGS Pappelried GmbH und der Stadt Langenselbold werden nun insgesamt 50 geförderte Sozialmietwohnungen fertiggestellt mit insgesamt rund 3.000 Quadratmetern Wohnfläche. Die Zwei- bis Vierzimmerwohnungen mit einer Größe von 41 bis 86 Quadratmetern werden Haushalten mit geringen Einkommen zur Verfügung stehen. Für die geförderten Wohnungen wird eine Anfangshöchstmiete ohne Betriebskosten von nur 6,93 Euro durchschnittlich je Quadratmeter Wohnfläche veranschlagt.

Thomas Neisemeyer sagte: „Wir freuen uns, wohl noch in 2022 die ersten Mieterinnen und Mieter in dem aus fünf Wohngebäuden bestehenden Ensemble begrüßen zu dürfen. Insbesondere in der aktuellen sehr dynamischen Preisentwicklung der Wohnkosten können wir damit gerade jetzt durch unser Zusammenspiel mit dem Land Hessen und der Stadt Langenselbold 50 Mietparteien ein deutlich unter dem aktuellen Mietspiegel liegendes Mietangebot machen. Gerne werden wir aufgrund der guten Erfahrungen mit den beteiligten Akteuren des Landes, des Kreises und der Kommune diesen Geschäftsbereich auch weiterverfolgen und ausbauen.“


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