Energiekrise: Da will die Stadt Langenselbold überall sparen

Langenselbold
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Die Stadt Langenselbold hat sich zum Ziel gesetzt, den Energieverbrauch der städtischen Liegenschaften einschließlich der öffentlichen Straßen, Gehwege und Plätze zu reduzieren. Die Situation wird aufgrund der aktuellen Energiekrise und Energieknappheit nochmals verschärft, so dass seitens der Verwaltung Sofortmaßnahmen ergriffen werden, um die Umsetzung des Energiesparplanes zu beschleunigen.

„Die aktuelle Energiekrise und die damit verbundene Energieknappheit stellt uns alle vor große Herausforderungen, die ein konsequentes Handeln erfordern. Umso wichtiger ist es, die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu nutzen, um dort Energie einzusparen, wo es möglich ist“, so Bürgermeister Timo Greuel (SPD).

Wie der Energieeffizienzbeauftragte Dominik Stroh berichtet, wurden von der Stadtverwaltung bereits einige Energiesparmaßnahmen umgesetzt. Die nächtliche Anstrahlung der öffentlichen Gebäude beispielsweise das Schloß, das Rathaus, die Bodenstrahler im Schloßpark, die Beleuchtung der Evangelischen Kirche und des Stadttorkreisels wurden bereits abgeschaltet. Soweit dies möglich ist fließt auch kein warmes Wasser mehr in den städtischen Liegenschaften. Ausnahmen bilden hierbei die städtischen Kindertagesstätten sowie Betriebsstätten, an denen das Warmwasser aus hygienischen Gründen benötigt wird, wie etwa bei der Kläranlage, dem Bauhof und der Feuerwehr. Die Temperaturen in den Räumlichkeiten der Stadtverwaltung werden in der Heizperiode auf 19°C abgesenkt. Flure und Räumlichkeiten, in denen sich keine Personen dauerhaft aufhalten, werden generell nicht beheizt.

Die Straßenbeleuchtung wird aus Sicherheitsgründen z. B. zur Sicherung der Gehwege, zur Beleuchtung parkender Autos sowie zur Orientierung für Einsatzkräfte weiterhin in Betrieb bleiben, jedoch mit einer reduzierten Beleuchtungsstärke, die Energie einspart und gleichzeitig eine ausreichende Verkehrssicherung seitens der Stadt gewährleistet. „Alle städtischen Liegenschaften werden in Bezug auf kurzfristig umsetzbare Energieeinsparmaßnahmen überprüft“, so Stroh weiter. Unter anderem durch Wartung der Heizungs- und Lüftungsanlagen, hydraulischen Abgleich und gegebenenfalls Austausch der Thermostatventile, Überprüfung und Einstellung der Nutzungs- und Betriebszeiten, Optimierung der Einstellungen und Absenkung der Raumtemperaturen nach Art der Nutzung, Zugluftabdichtung von Türen und Fenstern, etc., sollen gesetzte Ziele zur Energieeinsparung erreicht werden. „Langfristige Maßnahmen für die städtischen Liegenschaften sind die energetischen Sanierungen der Gebäude (Dämmung, Fenster, etc.), einschließlich der Erneuerung der Heizungsanlagen und Umstellung auf erneuerbare Energien“, erläutert Dominik Stroh die weitergehenden Maßnahmen.

„Mit den umgesetzten Maßnahmen möchten wir ein deutliches Signal setzen und unseren Beitrag zur Energieeinsparung leisten", so Greuel abschließend.


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