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Für die Freien Wähler und die CDU stehen diese Beratungen leider im Schatten gewaltiger Kosten, die nun mit den aktuellen Vorlagen auf die Stadt zukommen werden.

Budgetkosten um halbe Millionen überschritten

„Wir begrüßen es, dass beim Bürgerplatz nun endlich entscheidende Schritte in Richtung Umsetzung gibt. Für uns ist klar, dass der Bürgerplatz als identitätsstiftender Ort im Niedertal vielfältig genutzt werden soll. An dieser Vision halten wir seit den Beschlüssen aus dem Jahr 2015 fest“, verweist CDU-Partei- und Fraktionschef Florian Gibbe auf die Geschichte der Umsetzung des Bürgerplatzes. Allerdings, so CDU und Freie Wähler, sei man besorgt über die massiv gestiegenen Kosten und das allgemeine Verfahren. Besonders die entstandenen Kosten sind es, die den Christdemokraten aufstoßen. Ursprünglich waren 350.000 Euro für die Umsetzung eingeplant. Das geht, so die Oppositionsparteien, aus einer Anfrage aus dem Jahr 2020 hervor. „Dieses Budget wird durch die neuen Kosten von 800.000 Euro gesprengt, sodass nun knapp eine halbe Million mehr an Kosten auf die Stadt und damit die Bürgerinnen und Bürger zukommen. Sollte sich das Projekt nun noch weiter verzögern, könnten die Kosten somit noch weiter steigern“, berichtet Gerhard Groß, CDU-Mitglied im Planungs-, Bau- und Umwelt-ausschuss. Die SPD, welche den Bürgerplatz in der Vergangenheit noch als Großmannsgetue verunglimpft habe und das Projekt unter Timo Greuel (SPD) anschließend habe versanden lassen, realisiere dieses nun mit diversen externen Planungen und dadurch verbunden mit massiv gestiegenen Kosten, so CDU und Freie Wähler.

Informationen nur durch regelmäßige Anfragen

Weiterhin, so die Oppositionsfraktionen, sei in den vergangenen vier Jahren kaum über den so wichtigen Bürgerplatz berichtet worden. „Nur durch mehrere Anfragen der Freien Wähler wurde überhaupt über den Bürgerplatz und die Umsetzung gesprochen. Abseits von diesen drei Anfragen herrschte Stille zur Umsetzung“, so Christiane Kapp, Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler in der Stadtverordnetenversammlung. Gerade für die Anwohner, so Kapp, wären regelmäßige Informationen wünschenswert, um Transparenz und Verständnis für die Stadt und deren Handeln sicherzustellen. Einen möglichen Weg, wie die Bürger mehr in die Planungen eingebunden werden können, so Kapp und Gibbe, sei eine Berichterstattung über die Planungen bei der kommenden Bürgerversammlung.

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