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Während die CDU nun auch die Dringlichkeit des Themas entdeckt habe, seien die SPD-Fraktion und Bündnis 90/Die Grünen schon weiter: Bereits am 5. Oktober 2025 haben sie laut eigenen Angaben einen umfassenden und konkreten Antrag bei der Stadtverwaltung eingereicht, um dem Leerstand städtischer Wohnungen ein Ende zu setzen. Sie laden die CDU ein, diesen Vorstoß zu unterstützen.

Der SPD-Antrag sei dabei das soziale Herzstück eines weitaus größeren Konzepts, heißt es in der Pressemitteilung der SPD. Es gehe um ein von SPD-Bürgermeisterkandidat Wolfgang Rittershauß initiiertes Paket an Anträgen, das aufzeigt, wie mit Fachkompetenz und sorgfältiger Planung potenziell Millionen für die Stadt gespart und gleichzeitig bessere Lösungen erzielt werden könnten.

„Wir begrüßen es grundsätzlich, wenn die CDU unseren politischen Kurs unterstützt“, erklärt SPD-Bürgermeisterkandidat Wolfgang Rittershauß. „Was uns jedoch befremdet, ist die Art und Weise: Anstatt unseren fundierten Antrag zu unterstützen, wird plötzlich eine pauschale Summe in den Raum geworfen – ohne jegliche Analyse, ohne Konzept und ohne eine Antwort auf die Frage, welche Maßnahmen damit überhaupt finanziert werden sollen. Unser Weg ist ein anderer.“ Das erarbeitete Gesamtpaket sehe wie folgt aus: Zuerst ein detaillierter Sanierungsplan, danach die maximale Ausschöpfung von Fördergeldern und erst dann die seriöse Bezifferung von Haushaltsmitteln. Rittershauß: „Eine Zahl ohne Fundament in eine Pressemitteilung zu schreiben, ist reines Schaufenster-Marketing und keine Politik.“

Rittershauß betont, dass dieser verantwortungsvolle Ansatz die Grundlage für das gesamte Antragspaket bildet: „Als jemand, der in seinem Beruf täglich für Bauprojekte und deren Finanzen verantwortlich ist, weiß ich, wie wichtig durchdachte Lösungen sind. Ob es darum geht, durch eine intelligente Planung der Sporthalle Millionen an Baukosten zu sparen , eine technisch überlegene und günstigere Lösung für die Trauerhalle zu finden oder bei der Sanierung der Kinzigstraße 5 durch eine optimierte Strategie mehr Fördergelder zu sichern.“  

SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Volk unterstreicht das: „Als Fraktion stehen wir geschlossen hinter dem Gesamtpaket, das unser Bürgermeisterkandidat erarbeitet hat.“ Und SPD-Vorsitzender Julian Brenner fügt hinzu: „Wolfgang Rittershauß zeigt hier bereits vor der Wahl, was sein Motto ‚Gestalten statt Verwalten‘ in der Praxis bedeutet.“

Der Vorstoß gegen den Wohnungsleerstand, der auf die alarmierende Tatsache von 96 wohnungssuchenden Haushalten bei gleichzeitig leerstehenden städtischen Wohnungen reagiere, beweise diese Dringlichkeit. „Wir laden die CDU herzlich ein, sich unserer bereits laufenden, seriösen Sacharbeit anzuschließen und unsere Anträge in der kommenden Stadtverordnetenversammlung zu unterstützen“, sagt Rittershauß abschließend.


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