Der Magistrat der Stadt Langenselbold wurde in seiner Sitzung am 5. November 2025 von der Bevollmächtigten der Ärztegenossenschaft Selbold e.G. darüber informiert, dass das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) der Genossenschaft zum Ende Oktober 2025 geschlossen wurde. Bürgermeister Timo Greuel (SPD) erklärt: „Das MVZ der Ärztegenossenschaft Selbold e.G. war über viele Jahre ein fester Bestandteil der medizinischen Versorgung unserer Stadt. Ich danke allen Ärztinnen, Ärzten und Mitarbeitenden, die hier tätig waren, für ihr großes Engagement und wünsche ihnen für die Zukunft alles Gute.“
Gleichzeitig zeichnet sich laut Greuel eine neue Perspektive für die hausärztliche Versorgung in Langenselbold ab: Die MVZ Babenhausen GmbH habe von der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) bereits die Genehmigung zur Errichtung einer Zweigpraxis erhalten. Es bestehe die Absicht, am 12. November 2025 eine entsprechende Praxis in Langenselbold zu eröffnen, vorbehaltlich der abschließenden Entscheidung des Zulassungsausschusses der KV Hessen. Für die Tätigkeit in der geplanten Praxis seien drei erfahrene Fachärztinnen vorgesehen: Katrin Fitzler, Imke Becker und Grit Reichert. Die medizinische Leitung soll Doctor Medic Abrar Mirza übernehmen.
"Mit dieser Konstellation ist eine qualifizierte und vertraute hausärztliche Betreuung in Aussicht. Die Praxisräume am Steinweg 11 wurden bereits gesichert; die Vorbereitungsarbeiten dort haben begonnen. Darüber hinaus wird derzeit daran gearbeitet, dass auch die Räume am Steinweg 13, die bislang von der Ärztegenossenschaft Selbold e.G. genutzt wurden, zukünftig vom MVZ Babenhausen mitgenutzt werden können. Ziel ist es, den Standort insgesamt zu stärken und die hausärztliche Versorgung in Langenselbold langfristig zu festigen. Die Sicherung der ärztlichen Versorgung ist eine zentrale Aufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge. Ich freue mich, dass es gelungen ist, mit der MVZ Babenhausen GmbH und der Unternehmerfamilie Mirza engagierte Partner zu gewinnen, die sich langfristig für Langenselbold einsetzen. Das stärkt das Vertrauen und die Gesundheitsversorgung vor Ort.“, so Bürgermeister Greuel abschließend.
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