Knapp zwei Wochen nach dem ersten Wahlgang blickt SPD-Bürgermeisterkandidat Wolfgang Rittershauß auf eine aus seiner Sicht intensive und motivierende Phase des Stichwahlkampfes zurück.
Mit circa 46 Prozent im ersten Wahlgang im Rücken hat Rittershauß laut eigenen Angaben die vergangenen Tage genutzt, um den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den lokalen Unternehmen weiter zu vertiefen. „Das Vertrauen von fast jedem zweiten Wähler im ersten Wahlgang ist für mich ein enormer Auftrag“, so Rittershauß. „Es zeigt, dass sich die Menschen in Langenselbold eine Führung im Rathaus wünschen, die auf Fachkompetenz und echter Erfahrung in der Verwaltung basiert.“
In den vergangenen zwei Wochen sei er täglich im Stadtgebiet unterwegs gewesen. Neben dem klassischen Haustürwahlkampf, bei dem er hunderte persönliche Gespräche geführt habe, wollte er mit Formaten wie die „Thekengespräche“, Frauenfrühstück oder Unternehmerfrühstück neue Impulse setzen. Auch der „Selbolder Feierabend“ im Schlosspark am vergangenen Freitag, der mit Live-Musik und regem Austausch zahlreiche Unterstützer angelockt habe, sollte seinen Anspruch einer bürgernahen Politik unterstreichen.
Mit Blick auf die künftigen Mehrheitsverhältnisse im Stadtparlament betont Rittershauß die Notwendigkeit einer überparteilichen Zusammenarbeit. „Die Ergebnisse der Kommunalwahl haben gezeigt, dass es keine einfachen Mehrheiten geben wird. Das Parlament ist bunter geworden, was die Notwendig zum Dialog erhöht. Ich sehe mich hier als Brückenbauer“, erklärt der 29-Jährige. Sein Credo für die kommende Amtszeit sei klar definiert: „Erst die Stadt, dann die Person und dann die Partei.“ Rittershauß verspricht, keinen sachlich fundierten Vorschlag abzulehnen, nur weil er von einer anderen Fraktion kommt. „Langenselbold braucht in dieser Konstellation einen Bürgermeister, der moderiert, Gräben zuschüttet und das Rathaus als verlässlichen Dienstleister für alle demokratischen Kräfte führt.“
Für die verbleibende Zeit bis zur Stichwahl am 12. April kündigt Rittershauß an, weiterhin mit vollem Einsatz Gas zu geben. Er ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen – sei es direkt an der Urne oder per Briefwahl: „Es geht wieder bei null los. Jede Stimme entscheidet darüber, ob Langenselbold mit ruhiger Hand und fachlicher Expertise in die Zukunft geführt wird.“

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