Das Unternehmen "Thermo Fisher Scientific" hat in der vergangenen Woche am Standort Langenselbold den Abbau von circa 60 Arbeitsplätzen in Produktion und Verwaltung angekündigt und den Betriebsrat zu Verhandlungen über Interessenausgleich und Sozialplan aufgefordert. Diese Ankündigung folgt auf einen schleichenden Beschäftigungsabbau über die vergangenen Jahre, dem bereits über 100 Stellen zum Opfer gefallen sind.
Eine erste Protestveranstaltung gegen den geplanten Beschäftigungsabbau bei Thermo Fisher in Langenselbold findet am Dienstag, 5. Mai, um 9.30 Uhr vor dem Haupteingang zum Werk in der Robert-Bosch-Straße 1 in Langenselbold statt.
Auch an anderen deutschen Standorten, insbesondere in Bremen, wo die Produktion weitestgehend geschlossen werden soll, hat der US-Konzern einen massiven Beschäftigungsabbau angekündigt. Anders als viele Unternehmen etwa der Automobilzulieferindustrie verzeichnet der Medizintechnikhersteller Thermo Fisher nach wie vor zweistellige Renditekennzahlen. Bei den geplanten Maßnahmen dürfte also die Profitmaximierung im Vordergrund stehen. Der Betriebsrat befürchtet, dass der geplante Abbau in der Produktion weitere Entlassungen nach sich ziehen und letztlich die Zukunftsfähigkeit des gesamten Standortes zur Disposition stellen wird.
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