Kanalsanierung im Stadtgebiet

Langenselbold

In den nächsten Tagen beginnen im Stadtgebiet von Langenselbold die Kanalsanierungsarbeiten im geschlossenen Inliner- bzw.Partlinerverfahren.

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Diese Sanierungsarten haben sich in den vergangenen Jahren sehr bewährt, da kostenintensive Straßenaufbrüche verbunden mit langen Vollsperrungen vermieden werden, berichtet Bürgermeister Jörg Muth (CDU).

Die Arbeiten werden durch die Firma Aarsleff Rohrsanierung GmbH, durchgeführt und verteilen sich in den kommenden Wochen über das gesamte Stadtgebiet. Nach den Vorarbeiten wird die ausführende Firma die betroffenen Anwohner informieren, da es zu leichten Beeinträchtigungen kommen kann, hier insbesondere durch das lange Trocknungsverfahren der Inliner bzw. Partliner. Die Stadtverwaltung bittet bereits jetzt um Verständnis, dass evtl. für einige Stunden, keine Wasch- oder Spülmaschinen angestellt werden können. Auch das Ablassen von Wasser aus Badewannen sollte vermieden werden. Aufgrund des geringen Wasserverbrauchs können Toilettenspülungen jederzeit betrieben werden.

Diese Sanierungsarbeiten betreffen die höchsten Schadensklassen im Kanalnetz. Es handelt sich insbesondere um Undichtigkeiten der Kanäle von außen, Eindringen von Grundwasser nach innen sowie statische Beeinträchtigungen aufgrund von Riss- und Scherbenbildung.

Die Kosten dieser jährlich erforderlichen Sanierungsarbeiten nach den gesetzlichen Vorgaben der Eigenkontrollverordnung werden nicht separat auf die Grundstückseigentümer umgelegt. Diese umlegungspflichtigen Sanierungskosten, die jährlich mit 330.000,00 € im Haushalt des Eigenbetriebs Abwasserbeseitigung veranschlagt werden, sind bereits in den Kanalgebühren enthalten, so dass kein Grundstückseigentümer mit Kostenanforderungen zu rechnen hat. Die Stadt Langenselbold hat mit Schaffung des Eigenbetriebes Abwasserbeseitigung diese Form der gesetzlich geforderten Umlegung der Kosten für Unterhaltung, Sanierung und Erweiterung des städtischen Kanalsystems auf die Grundstückseigentümer gewählt, damit diese nicht durch anteilige, teilweise hohe Kostenanforderungen belastet werden, so Bürgermeister Jörg Muth abschließend.


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