Die Zahlen der Schulanfänger für das Schuljahr 2014/2015 sind außergewöhnlich hoch, weshalb die in Langenselbold vorhandenen rund 200 Betreuungsplätze für Schulkinder zum neuen Schuljahr nicht ausreichen werden.
Die Zahlen der Schulanfänger für das Schuljahr 2014/2015 sind außergewöhnlich hoch, weshalb die in Langenselbold vorhandenen rund 200 Betreuungsplätze für Schulkinder zum neuen Schuljahr nicht ausreichen werden.
In Kenntnis dieser Zahlen haben Bürgermeister Jörg Muth (CDU) und die zuständige Abteilungsleiterin für Soziales, Familie und Kultur, Frau Verena Lenz, verschiedene Möglichkeiten für den Ausbau von Betreuungsplätzen geprüft. In diesem Zusammenhang könnten ab September 2014 zusätzliche Hortplätze durch einen freien Träger, durch ein erweitertes Betreuungs-angebot an der Weinbergschule und/oder durch einen Eltern-Kind-Verein zur Verfügung gestellt werden.
Ein freier Träger könnte in Räumen des Ärztehauses im Steinweg 13 seine Dienstleistung anbieten. Hier könnten nach Angaben des Main-Kinzig-Kreises ca. 16 Kinder betreut werden. Der freie Träger erarbeitet z. Zt. sein Betreuungs- und Finanzierungskonzept. Es soll nach Fertigstellung der Verwaltung vorgestellt werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit in Zusammenarbeit mit der Weinbergschule, das Ganztagsprojekt an Grundschulen, welches an 3 Tagen mit Mittagessen eine Betreuung anbietet, mit dem Betreuungsangebot der Stadt Langenselbold ohne Mittagessen an 5 Tagen zusammenzulegen. Hier könnten zusätzlich 10 neue Plätze an 5 Tagen in der Woche mit Mittagessen geschaffen werden. Räumlichkeiten sollen in einem leer stehenden Werkraum in der Grundschule am Weinberg bereitgestellt werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass die betroffenen Eltern, wie in anderen Kommunen, einen Eltern-Kind-Verein zur Betreuung der Schulkinder gründen und betreiben. Den Raumbedarf könnte die Stadt zur Verfügung stellen.
Diese drei Optionen werden in Zusammenarbeit mit den möglichen Partnern ausgearbeitet und den städtischen Gremien noch vor der Sommerpause zur Entscheidung vorgelegt. Auch wenn es keinen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Schulkinder gibt, ist es nach Aussage von Bürgermeister Muth wichtig den Familien, welche in den letzten Wochen eine Absage für einen Hortplatz bekommen haben, eine Perspektive zur Betreuung ihrer Kinder anzubieten. Neben den notwendigen Zustimmungen der städtischen Gremien, bedarf es auch der Zustimmung der Kommunalaufsicht beim Regierungspräsidium Darmstadt, weil der Ausbau von zusätzlichen Hortplätzen die freiwilligen Leistungen der Stadt Langenselbold erhöhen würde und dieses zusätzliche Angebot somit einer finanziellen Deckung bedarf, so Muth abschließend.
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