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Zwei Tote auf Campingplatz: Untersuchungen dauern an

Langenselbold

Bei einem Brand auf dem Campingplatz am Kinzigsee in Langenselbold in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurden während der Löscharbeiten zwei Leichen entdeckt. Die stark verbrannten Körper sind zur Klärung ihrer Identität ins rechtsmedizinische Institut nach Frankfurt gebracht worden. Nach ersten Erkenntnissen handelt sich vermutlich um einen 50-jährigen Mann und seine Lebensgefährtin, die dauerhaft auf der Parzelle auf dem Campingplatz gelebt haben.

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seekinzfeuer7Die Spezialisten der Kriminalpolizei versuchen jetzt herauszufinden, wie es zu der Tragödie kommen konnte. Bei den Löscharbeiten wurden auch zwei Feuerwehrleute verletzt.

Um 23.40 Uhr am Dienstag wurde die Freiwillige Feuerwehr alarmiert, beim Eintreffen der ersten Einsatzfahrzeuge wenig später stand die Holzhütte bereits im Vollbrand. Nachbarn sagten später aus, zuvor einen Knall gehört zu haben, möglicherweise war das der Auslöser für das Feuer. Das zirka 60 Quadratmeter große Blockhaus brannte komplett nieder, die Flammen griffen zudem auf eine angrenzende Hütte und ein in der engen Sackgasse abgestellten Pkw über. Durch die Wärmestrahlung wurden außerdem vier weitere Hütten in der Nachbarschaft beschädigt. Wie hoch der Gesamtschaden ist, muss erst noch ermittelt werden.

Als sich Polizei und Feuerwehr zirka eine Stunde nach Beginn der Löscharbeiten über den hinteren Teil Zugang zu der Hütte verschafften, machten sie die schreckliche Entdeckung: Zwei völlig verbrannte Leichen lagen in dem Gebäude, Identität und Todesursache müssen jetzt die Rechtsmediziner klären. Mit einem Ergebnis ist laut Auskunft der Polizei aufgrund der aufwendigen Untersuchungen vermutlich erst am Freitag zu rechnen. Wie Werner Schmidt-De Wasch von der Staatsanwaltschaft Hanau erklärte, lagen nach den ersten Untersuchungen der Unglücksstelle durch die Spurensicherung in der Nacht zunächst keine Hinweise auf eine Brandstiftung vor. Der Staatsanwalt hat gestern alle weitere Ermittlungen in die Wege geleitet, erst danach könnten konkretere Angaben zur Ursache des Brandes und der Identität der beiden Opfer gemacht werden.

Keine leichter Einsatz auch für die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Langenselbold: Bis in die Morgenstunden waren insgesamt 35 Einsatzkräfte vor Ort, dazu die Feuerwehr Hanau mit einem Tanklöschfahrzeug sowie Rettungsdienst, Polizei und Notfallseelsorge. Wie die Feuerwehr Langenselbold mitteilte, wurden bei den Löscharbeiten zwei Wehrleute leicht verletzt. Hinweise zu der Tragödie auf dem Campingplatz am Kinzigsee in Langenselbold nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 06181 100-123 entgegen. {jathumbnail off}

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