Jetzt ist es traurige Gewissheit: Bei den zwei Toten auf dem Campingplatz am Kinzigsee in Langenselbold handelt es sich um die beiden Dauercamper, die auf der Parzelle gelebt haben. Bei der Obduktion wurde der 50-jährige Besitzer der Holzbölockhütte und seine 46-jährige Lebensgefährtin identifiziert. Eine Brandstiftung kann inzwischen ausgeschlossen werden.
Die Hütte war in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch komplett abgebrannt (wir berichteten). Bei den Löscharbeiten fanden Feuerwehr und Polizei die beiden völlig verkohlten Leichen.Warum die Hütte in Brand geraten war, steht unterdessen noch nicht fest. Eine Brandstiftung wird allerdings inzwischen ausgeschlossen. Vermutlich handelt es sich um einen tragischen Unfall, möglicherweise hat es vor dem Brand eine Gasexplosion gegeben.
Der 50-Jährige und seine 46-jährige Lebensgefährtin sind bei diesem tragischen Unglücksfall an einer Rauchgasintoxikation verstorben. Als Brandursache wurden von den Ermittlern ein technischer Defekt sowie eine Brandstiftung ausgeschlossen. Die genaue Ursache konnte aufgrund der völlig heruntergebrannten Unterkunft nicht mehr eindeutig festgestellt werden. Oberstaatsanwalt Jürgen Heinze: "Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hanau und des Landeskriminalamtes haben ergeben, dass die beiden zwischenzeitlich identifizierten 46 und 50 Jahre alten ortsansässigen Personen infolge unsachgemäßen Gebrauchs von offenem Feuer oder Glut zu Tode gekommen sind. Nach dem nun vorliegenden Ergebnis der Obduktionen der Rechtsmedizin trat das Ableben aufgrund Hitzeeinwirkung im Zusammenhang mit der Inhalation von Brandgasen ein. Es ist von einem Unglücksfall auszugehen."
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