In einer gemeinsamen Pressemitteilung machen sich die Langenselbolder CDU und die Junge Union für die Einrichtung einer Indoor-Soccerhalle in Langenselbold stark.
Die Finanzierung und der Betrieb sollten durch einen Investor übernommen werden. Um sich einen ersten Eindruck von den Möglichkeiten und Besonderheiten einer solchen Halle zu machen, besuchten CDU und JU gemeinsam eine Soccerhalle in Linsengericht. „Wir sind von den Möglichkeiten hellauf begeistert. Die Realisierung des Projektes könnte Langenselbold ein gutes Stück attraktiver machen, ganz im Sinne von Schülern, Jugendlichen, aber natürlich auch erwachsenen Fußballfreunden“, erläutert der CDU-Vorsitzende Patrick Heck. Die Halle in Linsengericht werde nicht nur von Freizeitsportlern genutzt, sondern auch Schulen und Vereine würden diese – insbesondere in den Wintermonaten – in Anspruch nehmen, so Heck weiter. Damit würde man den Schülern und Vereinssportlern eine ganz besondere Unterrichts- und Trainingsmöglichkeit geben.
„Durch den Anschluss einer Gastronomie eignet sich eine solche Halle zudem für Kindergeburtstage, Betriebsfeiern und andere Festivitäten, oder einfach nur um nach dem Sport bei einer Erfrischung die Spielzüge zu analysieren“, ergänzt der JU-Vorsitzende Konrad Schäfer schmunzelnd. „Durch die infrastrukturtechnisch günstige Lage Langenselbolds mit dem Anschluss an zwei Autobahnen könnten auch Spieler aus umliegenden Kommunen angesprochen werden. Mithin bietet Langenselbold beste Voraussetzungen für eine solche Anlage“, so Schäfer weiter.
Um das Projekt umzusetzen werden seitens der CDU und JU alle erdenklichen Möglichkeiten geprüft. Es müsse nicht zwingend eine neue Halle gebaut werden, sondern bereits bestehende und leerstehende Liegenschaften könnten durch einen Umbau als Soccerhalle genutzt werden. „Solche Soccerhallen, über die wir sprechen, entstehen häufig in alten Lagerhallen und ähnlichen Gebäuden. Neben dem Platz selbst wird regelmäßig nur eine Beleuchtungs- und Belüftungsanlage benötigt. Die Kosten könnten sich also bei einer geschickten Umsetzung in Grenzen halten“, erklärt Heck.
„Denkbar ist auch eine Beteiligung am Projekt durch die Stadt oder die Vereine, die Interesse an einer Nutzung haben. Dies muss in einem für den Bürger nachvollziehbaren Prozess unter Berücksichtigung aller Interessen geschehen“, überlegt Schäfer. Ein Investor sei jedoch gleichwohl die risikofreiere Lösung für die Stadt. „Sofern wir am 6. März eine erfolgreiche Kommunalwahl bestreiten, werden wir versuchen das Projekt mithilfe eines Investors schnellstmöglich in die Tat umsetzen“, versprechen Heck und Schäfer. Einen solchen zu finden sei aber aufgrund der guten Lage möglich. „Mit der Umsetzung dieses Projektes würden wir einen weiteren Baustein für ein bürger- und familienfreundliches Langenselbold setzen“, so Heck und Schäfer in der Pressemitteilung abschließend.
Foto: Die Langenselbolder CDU und JU bei einer gemeinsamen Besichtigung einer Soccerhalle in Linsengericht (von links) Sabri Sejdini (Pächter der Soccerhalle in Linsengericht), Patrick Heck (CDU-Vorsitzender), Konrad Schäfer (JU-Vorsitzender), Dennis Ernst (Stellv. JU-Vorsitzender), und die CDU Mitglieder Willi Mayer und Jürgen Lönneker.
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