SPD fordert dauerhaft 100 km/h und besseren Schallschutz

Linsengericht
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Weitreichende Lärmschutzmaßnahmen entlang des A 66-Teilstücks im Ortsbereich von Altenhaßlau hält der SPD-Ortsverein Linsengericht für „dringend erforderlich“.

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Um die Anwohner der A 66 im Ortsbereich von Altenhaßlau vor andauernder und gesundheitsgefährdender Belastung durch Verkehrslärm zu schützen, sei eine 24-stündige Geschwindigkeitsbegrenzung auf 100 km/h, notwendig, ebenso wie die Sanierung der derzeitigen Lärmschutzwand, die den aktuellen Richtwerten nicht mehr entspreche, so der Vorsitzende der SPD Linsengericht, Hans-Jürgen Wolfenstädter: „Das immens hohe Verkehrsaufkommen, besonders auch des Schwerlastverkehrs auf dieser sehr zentralen Verkehrsachse in Deutschland führt zu einer in den letzten Jahren extrem gestiegenen Lärmbelastung. Die A 66 verläuft an Ansiedlungen unserer Gemeinde entlang; Wohnhäuser und Gärten reichen bis an die Strecke. Ein moderner, die Gesundheit unserer Mitbürger stützender Lärmschutz muss uns allen eine Verpflichtung sein.“

Auf Initiative des SPD-Ortsvereins wird die SPD-Fraktion in der nächsten Gemeindevertretersitzung Linsengerichts am 26.Juni einen Antrag stellen, um den Gemeindevorstand mit Bürgermeister Albert Ungermann an der Spitze zu beauftragen, zeitnahe und zielführende Gespräche mit Hessenmobil wegen der Erweiterung der Geschwindigkeitsbegrenzung und der Verbesserung des Lärmschutzes entlang des Teilstückes der A66 Altenhaßlau aufzunehmen.

„Begleitend zu einer ganztägigen Geschwindigkeitsbegrenzung von max. 100 km/h ist die dort bereits vorhandene Lärmschutzwand entweder zu sanieren oder zu ersetzen und damit den aktuellen schallschutztechnischen Richtwerten anzupassen. Idealerweise ist auch eine Deckenerneuerung mit lärmmilderndem Asphaltbelag zu erreichen“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Bernd Gerhold und Andreas Urbach, Vorsitzender des Ausschusses Bau, Verkehr und Energieplanung zu dem engagierten Vorhaben. „Auf Initiative der SPD sei zwar in der Zeit von abends 22:00 Uhr bis 6:00 Uhr morgens bereits ein Tempolimit umgesetzt worden, jedoch reicht das aber bei weitem nicht aus“, bemerkt Detlev Roethlinger, Altenhaßlauer und Mitglied der Gemeindevertretung, dazu treffend. „Nachbesserungen für die jahrelang lärmgeplagten Anwohner sind daher ohne Zeitverzögerung umzusetzen“.

„Entlang des Teilstücks der A66 bei Bad Soden habe sich die ganztägige Beschränkung auf 100 km/h bewährt und die Verkehrsteilnehmer haben sich zwischenzeitlich daran gewöhnt“, berichtet die stellvertretende Vorsitzende des Ortsbeirates Altenhaßlau, Erika Becker.
„Die Gesundheit unserer Bürger bezüglich einer Lärmreduzierung und die Verbesserung der ganztägigen Wohnqualität sind uns sehr wichtig“, pflichten die weiteren SPD-Ortsbeiratsmitglieder Regina Detterbeck und Susanne Gries-Engel dem uneingeschränkt bei.

Die Nachbargemeinde Gelnhausen-Höchst beabsichtigt übrigens ebenfalls gleichartige Maßnahmen, berichtet Bernd Gerhold nach Gesprächen. Diskussionen dazu fanden in deren Ortsbeirat bereits statt und ein SPD-Antrag für die nächste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 26.Juni 06.2019 sei gestellt. Man stehe mit dem Ortvorsteher von Höchst, Reinhard Werner, dazu im Austausch. „Gemeinsam lassen sich vielleicht schneller wirksame Maßnahmen für unsere betroffenen Anwohner des Teilstückes der A66 erreichen“, bilanzierten Hans-Jürgen Wolfenstädter und Bernd Gerhold.

Foto: Hans-Jürgen Wolfenstädter, Andreas Urbach, Erika Becker, Bernd Gerhold und Albert Ungermann vor der Lärmschutzwand der A 66 im Linsengerichter Ortsteil Altenhaßlau.

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