Kein Ausverkauf von Grund und Boden

Linsengericht

Gegen die Ausweisung weiterer Baugebiete wendet sich der Linsengerichter Ortsverband von Bündnis 90 / Die Grünen.

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"Die wiederholt von CDU und FWG geforderten Neubaugebiete in allen fünf Ortsteilen verringern den Bestand an landwirtschaftlichen Flächen und Versickerungsbereichen bei Starkregen. Und wer heute großflächig Bauland verkauft, gibt nach Ansicht der Linsengerichter Grünen Entwicklungs- und Handlungsspielraum auf Kosten nachfolgender Generationen auf", heißt es in einer Pressemitteilung. Zudem möchten die Grünen den Trend zu Bauland als Spekulationsobjekt stoppen.

"Da in Linsengericht die Baulandpreise für Grundstücke der Gemeinde günstig sind, die Zinsen weitherhin auf sehr niedrigem Niveau bleiben werden und Geld zum Teil reichlich vorhanden ist, kommen Grundstücke immer öfter als attraktivere Anlegemöglichkeiten in Betracht. Die Grünen sind bereit, Baugebiete gezielt dort auszuweisen, wo die notwendige Infrastruktur vorhanden ist. Hier bietet sich aktuell Altenhaßlau an, da dort ein neuer Kindergarten entsteht. Ein Ziel der Ausweisung neuer Baugebiete ist ja, jungen Familien aus Linsengericht den Hausbau in ihrer Heimatgemeinde zu ermöglichen. Deren Kinder brauchen dann auch einen Platz in der Kita. Aus Sicht der Grünen kommt ein weiterer Aspekt hinzu. In Deutschland wird zu viel Fläche verbraucht: täglich rund 60 Hektar für Gewerbe, Wohnungsbau und Verkehr. Das entspricht etwa einem Einfamilienhaus pro Minute. Dagegen dauert es zweitausend Jahre, bis zehn Zentimeter tiefer fruchtbarer Boden entsteht. Boden und Fläche sind wertvolle Güter. Deshalb müssen wir deutlich weniger davon 'verbrauchen', wenn wir nachhaltig handeln wollen. Aktuell werden in Linsengeericht neben den Neubaugebieten in Altenhaßlau und Geislitz das Gewerbegebiet in Lützelhausen bebaut. Demnächst folgt das neue Feuerwehrhaus für Großenhausen/Lützelhausen. Gleichzeitig arbeitet die Verwaltung an einem Verzeichnis der Baulücken in Linsengericht, das auch in den Dorfkernen Baumöglichkeiten aufzeigt. Ein Leerstandskataster, das in den nächste Monaten folgen soll, bietet darüber hinaus die Möglichkeit, freistehende Häuser und Wohnungen für den Wohnungsmarkt zu aktivieren. 'Die geplante Novelle des Baugesetzbuchs, die es Gemeinden ermöglichen soll, die Dorfzentren zu verdichten (und damit verlorengegangenes Leben zurückzuholen), ist ein erster sinnvoller Schritt', wie die FAZ vor kurzem kommentierte, zu einer nachhaltigen und achtsamen Wohnpolitik. Die Linsengerichter Grünen werben für eine Baulandpolitik mit Augenmaß. Dazu gehören eine achtsame Ausweisung von Bauland ebenso wie eine sozial gerechte Vergabe. Grund und Boden sind nicht vermehrbar", so die Grünen abschließend.


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