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Mit diesen Worten hat der Vereinsvorsitzende Wolfgang Ruf in der jüngsten Vorstandssitzung die Marschrichtung vorgegeben. Die vergangenen Wochen habe man gut genutzt, um wichtige Reparaturarbeiten in den Räumen und vor allen Dingen an der Technik vorzunehmen.

Ruf erinnerte daran, dass zu Ende gehende Jahr sei sehr ereignisreich gewesen, besonders durch den personellen Wechsel im Vorstand. Als ausgesprochen erfreulich wertete er die Tatsache, wonach das neue Team „sozusagen aus dem Stand“ wichtige Aufgaben angepackt habe. Dazu zähle beispielsweise eine Inventur der vorhandenen Ausstellungsstücke. Immerhin verfüge das Museum danach über rund 500 Geräte und weiteren Exponaten aus rund 100 Jahren Rundfunkgeschichte. Dieser Bestand ermögliche eine sehr gute Übersicht von den Anfängen des Radios bis hin zu modernen Stereo-Anlagen.

Namens des gesamten Vorstandes dankte Ruf allen Aktiven für den Einsatz bei den anstehenden Arbeiten. So sei der Fundus im Keller so hergerichtet worden, dass aktuell nicht ausgestellte Exponate jetzt sicher aufbewahrt werden können. Weitere Großprojekte seien die Modernisierung der in die Jahre gekommenen elektrischen Installation, die Schaffung eines Schulungsraumes sowie weiteren Plätzen für die Instandsetzung von Radios des Museums und von Interessenten der angeschlossenen Radioklinik sowie die Aktualisierung des Internetauftritts und der Auftritt des Radio-Museums in der WIKIPEDIA Wissensdatenbank.

Bei der Wiedereröffnung im Frühjahr sollen dann möglichst viele Exponate den Besuchern in einem betriebsfähigen Zustand präsentiert werden. Überdies können die „Technik-Freaks“ dann auch historische Elektronenröhren und Messgeräte aus zwei Jahrhunderten begutachten. Zukünftig vorgesehen ist auch ein besonderer Ausstellungsraum, der im Stil der 50er/60er Jahre eingerichtet werden und einen Querschnitt der damaligen Unterhaltungselektronik repräsentieren soll. Dazu gehören neben hochwertigen Röhrenradios auch komplementäre Geräte, wie Schallplattenspieler und Tonband ferner Rundfunk- und Fernsehkombinationen.

Abschließend dankte Ruf auch den zahlreichen Unterstützern des Museums. Damit sei die finanzielle Grundlage geschaffen worden, um die nötigen Veränderungen in Eigenhilfe stemmen zu können. An dem beträchtlichen Spendenaufkommen habe die Abteilung „Radioklinik“ besonderen Anteil. „Unsere „Radiodoktoren“ haben – auch während der Corona-Pandemie – sozusagen im Homeoffice viele historische Geräte wieder zu neuem Leben erweckt und damit die Grundlage für die jetzigen Investitionen gelegt“, so Wolfgang Ruf.

Foto: In den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts waren Radio-Fernseh-Tischkombinationen eine Möglichkeit, auch in kleinen Wohnungen anspruchsvolle Unterhaltungselektronik zu genießen. Das Bild zeigt einen Metz 913 aus dem Jahr 1957.



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