Langjähriger Revierförster Ralf Deckenbach im Ruhestand

Von links: Forstamtsleiter Lutz Hofheinz, Revierförster Ralf Deckenbach und Revierförster Alexander Zentz.

Linsengericht
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Nach über 40 Jahren im Forstdienst verabschiedet sich Revierförster Ralf Deckenbach in den wohlverdienten Ruhestand.

Im Rahmen einer Dienstbesprechung überreichte Forstamtsleiter Lutz Hofheinz vom Forstamt Hanau-Wolfgang die Entlassungsurkunde und würdigte den verdienten Forstmann als einen zuverlässigen und fachkundigen Waldgestalter, der auch für seine Kommune Linsengericht immer ein wertvoller Ansprechpartner war: „Mit gutem Augenmaß und immer den Blick in die Zukunft gerichtet haben Sie den Gerichtswald Altenhaßlau und den zugehörigen Staatswaldbereich in bestem Zustand Ihrem Nachfolger übergeben“.

Nach fünfjähriger Dienstzeit beim Regierungspräsidium Darmstadt wechselte Deckenbach bereits 1987 ins damalige Forstamt Gelnhausen und übernahm die damalige Revierförsterei Niederhof. Gleichzeitig bezog er das dazugehörige Forsthaus Niederhof, wo Deckenbachs ihre drei Kinder großzogen. Die Försterei war ihm eine Herzensangelegenheit. „Das war für mich kein Job, sondern eine Berufung“, schildert der Forstmann seine Motivation. „Manchmal hat´s bei uns auch nachts geklingelt, wenn zum Beispiel Wild angefahren wurde. Dann bin ich raus und hab mich darum gekümmert.“ Es fällt ihm nicht leicht, seinen Wald zu übergeben. „Jeder Quadratmeter ist mir ans Herz gewachsen.“ Deckenbach erlebte auch mehrere Umstrukturierungen. „Es hat sich viel verändert.“ So wurde aus dem Forstamt Gelnhausen das Forstamt Biebergemünd-Gelnhausen, welches schließlich 2005 aufgelöst und teilweise dem Forstamt Hanau-Wolfgang zugeordnet wurde. „Aber auch der Wald verändert sich“, berichtet Deckenbach von seinem Kampf der letzten Jahre gegen den Borkenkäfer. „In unseren Wäldern ist der Klimawandel bereits lange eingetroffen.“

Nun geht die Verantwortung auf den Nachwuchsförster Alexander Zentz über. Der neue Revierförster ist bereits seit einem guten Jahr beim Forstamt Hanau-Wolfgang mit Reviertätigkeiten betraut. Zuletzt kümmerte er sich um die kommissarische Leitung des Reviers Nidderau. „Wir stehen vor großen Herausforderungen in der Waldbewirtschaftung“, macht Forstamtsleiter Hofheinz nochmal deutlich. „Die trockenen Jahre haben gezeigt, dass wir Baumarten, die wir immer selbstverständlich fanden, in den nächsten Jahren verlieren werden.“ Die Nachwuchsförster werden im Schwerpunkt den klimastabilen Waldumbau weiterführen. „Da benötigen wir jede Hand“. Die anstehenden Stellenwechsel sind in Zeiten des Fachkräftemangels anspruchsvoll. „Ausgebildete Nachwuchsförster sind auf dem Stellenmarkt ein rares Gut.“ Umso erfreulicher sind die nun gelungene Stellenbesetzungen im Revier Linsengericht.

deckenbachruhe az

Von links: Forstamtsleiter Lutz Hofheinz, Revierförster Ralf Deckenbach und Revierförster Alexander Zentz.


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