Kildau betonte die Notwendigkeit, die Sicherheit der Bürger zu priorisieren und unterstrich die Dringlichkeit seines Antrags mit persönlichen Erfahrungen. Es sollten grundsätzlich Sicherheitsbedenken Vorrang vor finanziellen Einsparungen haben. Die Grünen stimmten dem zu. Andere Fraktionen, wie die Freien Wähler und SPD, hielten den Antrag für verfrüht und verwiesen auf laufende Gespräche mit den Kreiswerken Main Kinzig über den Kauf und die geplante komplette Umrüstung der Straßenbeleuchtung. Das kann allerdings noch Wochen, Monate oder sogar Jahre dauern.
Trotz der überzeugenden Argumente und Berichte über erhöhte Unfallgefahren und Einbruchsversuche während der Dunkelphasen, lehnte das Gemeindeparlament den Antrag der CDU ab. Stattdessen soll der Haupt- und Finanzausschuss das Thema nach der Sommerpause beraten und dem Parlament eine Empfehlung vorlegen. Bis dahin bleiben die Straßen nachts weiterhin unbeleuchtet.
„Als ersten Schritt hätten wir uns eine schnelle Rücknahme der nächtlichen Abschaltung der Straßenbeleuchtung in Linsengericht gewünscht, dies wäre einfach umzusetzen und würde dem Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger entgegenkommen“, erklärte Jörg Kildau (CDU).
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